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Handball-Oberliga HH/SH Frauen : Intensives Topspiel beim TSV Wattenbek

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Ohmsen-Schützlinge vergeben in letzter Sekunde die Chance auf den Sieg gegen Todesfelde/Leezen.

Die gute Nachricht: Der TSV Wattenbek bleibt in der Handball-Oberliga der Frauen weiterhin eine Spitzenmannschaft. Die schlechte Nachricht: Es gelang den „Peitschen“ nicht, mit Tabellenführer HSG Jörl (14:2 Zähler) gleichzuziehen. Denn im Verfolgerduell mit der SG Todesfelde/Leezen gab es gestern Abend „nur“ ein 24:24 (11:13). Punktgleich mit ihren Gästen (je 13:3) stehen die Wattenbekerinnen auf Platz 3.

Todesfelde/Leezen erwischte den besseren Start, legte ein 6:4 vor (16.). Die Korrekturen in der folgenden Auszeit von Wattenbek-Coach Lars Ohmsen führten zwar fünf Minuten vor dem Pausenpfiff zum Ausgleichstreffer seines Teams (10:10/25.), aber trotzdem gingen die Gastgeberinnen mit einem 11:13-Rückstand in die Kabine. „Ruhe bewahren, Bälle abfangen und wieder ins Spiel kommen“, formulierte Ohmsen die taktische Marschroute für die zweite Hälfte. SG-Toptorschützin Franziska Haupt gelangen zwar insgesamt acht Treffer, dennoch wendeten die Einheimischen das Blatt (14:13/35.). Fortan war es eine offene, spielerisch starke und harte, aber faire Begegnung (20:20/53.). Kurz vor dem Ende übernahmen die Gäste erneut die Führung (23:24/59.). „Es waren noch 90 Sekunden zu spielen, wir hatten noch zwei Angriffe und die Gegner einen. Also machen wir zwei Tore und die keins“, so lautete die Rechnung von Ohmsen. Und sie wäre fast aufgegangen. Doch mit der Schlusssirene vergab Ana-Lena Bustorf von Rechtsaußen die Möglichkeit auf zwei Punkte, nachdem sie zuvor den Ausgleichstreffer erzielt hatte.

 

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Kaube, Cornehl - Nell, Kühn, N. Schulz, Klinke, Potratz (2/davon 1 Siebenmeter), Harms (4), Hollerbuhl (9), Bregazzi (1), Stegmann, Steinbeck, Bustorf (5), Lietzau (3).

SR: Kotzur/Setter (Wellingdorf). - Zuschauer: 175. - Nächster Gegner: THW Kiel (A/Sonnabend, 18 Uhr).


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