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Badminton : Im Duell mit der Weltklasse

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Wittorf-Quintett schlägt sich bei der O 35-WM im schwedischen Helsingborg sehr achtbar.

„Dass wir im Mixed so weit kommen, hätten wir im Leben nicht gedacht“, freute sich Blau-Weiß Wittorfs Badmintonspielerin Tiina Kähler über ihren Einzug ins Viertelfinale der O 35-Weltmeisterschaft im schwedischen Helsingborg. Damit erreichte Kähler die beste Platzierung des durchaus überzeugenden Wittorfer Quintetts in Nordeuropa.

„Eigentlich dachten wir schon im Achtelfinale gegen die an Nummer 3 gesetzten Russen: Das war’s. Doch dann haben wir einfach ein geiles Spiel gemacht“, war Kähler gar nicht mehr zu bremsen. In zwei deutlichen Sätzen (21:11, 21:12) besiegte die Wittorferin gemeinsam mit ihrem Mixed-Partner Henning Zanssen (MTV Vechelde) die russische Paarung Stanislav Pukhov/Maria Kurochkina. In der nächsten Runde hatten die späteren Sieger Tommy Sørensen/Lisbeth T. Hågensen (Dänemark) dann aber in drei Sätzen (8:21, 21:19, 12:21) den längeren Atem. Dennoch ist diese Leistung für Kähler und Zanssen ein toller Erfolg. Im Damendoppel musste sich die Neumünsteranerin mit ihrer schwedischen Partnerin Marie-Louise Stromgren bereits im Achtelfinale der ebenfalls deutsch/schwedischen Paarung Sunnica Aminoff/Claudia Vogelsang (VfB Friedrichshafen) geschlagen geben.

Auch Kählers Teamkollegen zeigten, was sie drauf haben. In der Altersklasse O 40 kämpfte sich Andreas Schlüter im Herreneinzel und -doppel gemeinsam mit seinem Wittorfer Vereinskameraden Björn Schneider bis ins Achtelfinale. Im Einzel unterlag Schlüter dem Indonesier Dharma Gunawi mit 11:21 sowie 12:21. Und auch im Doppel mit Schneider war gegen die indonesische Paarung – bestehend aus einem Weltmeister und einem Olympiazweiten – Harijanto Arbi/Tri Kusharjanto (spätere Turniersieger) in zwei deutlichen Sätzen (15:21, 6:21) das Turnier vorbei. Im Herreneinzel verlor Schneider dagegen bereits sein Auftaktspiel gegen den Briten Carl Jennings (11:21, 21:10, 18:21).

Ebenfalls das Aus im ersten Spiel ereilte Petra Schlüter. Die Wittorferin musste sich der Ungarin Reni Hasan mit 17:21, 22:20 und 7:21 geschlagen geben. Gemeinsam mit Teamkollegin Catrin Paulsen schaffte sie es hingegen im Damendoppel bis ins Achtelfinale, wo dann aber gegen die Polinnen Dorota Danielak/Dorota Grzejdak (15:21, 21:19, 13:21) Schluss war. Die letzte Wittorfer Paarung, die ins Rennen ging, war das Mixed Schneider/Paulsen. Die beiden Neumünsteraner schafften es auch dort bis unter die letzten 16, wo sie dem gemischten Doppel Alexey Vasilyev/Natalia Gonachar aus Russland jedoch unterlagen (18:21, 19:21).

„Wir können mit dem Erreichten alle sehr zufrieden sein. Mehr war einfach nicht drin. Es war eine riesige Erfahrung, gegen ehemalige Weltklassespieler antreten zu dürfen“, lautete das Fazit von Andreas Schlüter.

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