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FRAUENHANDBALL-KREISOBERLIGA MITTE : HSG WaBo wirft 19 von 23 Toren bereits vor der Pause

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Für die Knöchel-Schützlinge reicht es dennoch wenigstens zu einem Remis. Torpedo ist trotz schwacher Leistung klarer Derbysieger über Wift III.

Zu einem mühelosen 20:9-Derbysieg kamen die Frauen des FC Torpedo in der Handball-Kreisoberliga gegen die SG Wittorf/FTN III. Die HSG WaBo brach indes nach einer temporeichen ersten Halbzeit (19:15) voll ein und erreichte am Ende gegen den MTV Herzhorn gerade noch ein 23:23. Bei der SG Wittorf/FTN II fehlte ein Tor gegen die SG Kollmar/Neuendorf (18:19), um wenigstens einen – den ersten – Pluspunkt einzufahren. Der SV Tungendorf unterlag mit 14:17 beim Münsterdorfer SV II, die HSG 91 Nortorf war spiefrei.


FC Torpedo Neumünster – SG Wittorf/FTN III 20:9 (10:4). Trotz des deutlichen Sieges sprach Torpedo-Trainer Jochen Uhlemann von einer „sehr schwachen Begegnung“, in der von Beginn an nicht viel zusammenlief und in der bei den Einheimischen einzig Torfrau Ulla Kern Normalform erreichte. Die Gäste hatten sich mit Rebecca Voigt, Katja Lietzau, Celina Hoffmann (alle U 21-Spielerinnen) und Christine Reimers aus der eigenen „Ersten“ verstärkt. Trotzdem dauerte es bis zur 22. Minute (!), bis der erste Treffer fiel. Torpedo hatte derweil schon sieben Tore erzielt. „Wir waren froh über die Unterstützung, ohne die wir nur knapp besetzt gewesen wären. Vor allem Reimers hat viel Ruhe reingebracht“, berichtete Wift III-Trainer Harald Sucura. Für sein Team wäre es ohne die „Aushilfen“ wohl noch schlimmer ausgegangen, denn diese erzielten immerhin acht der neun Gästetreffer.

FC Torpedo (Tore in Klammern): Kern - Böhmfeld (1), M. Delfs, Petersen (5), Steffens (2), S. Delfs (1), Ohrt (2), K. Uhlemann (3), A. Uhlemann (1), Beucker (1), Ruzic (3), Holm (1).

SG Wift III: Ibs, Voigt - Vasel (1), Dencker, Bromm, Bach, Hartmann, Jensen, Lietzau (3), Reimers (3), Hoffmann (2), Rasch, Kindt.


HSG WaBo 2011 – MTV Herzhorn 23:23 (19:15). „Das kann man nur ein unglückliches Unentschieden nennen, wir sind sogar noch mit einem blauen Auge davongekommen“, berichtete WaBo-Trainer Roland Knöchel. Angesichts des 19:15-Halbzeitstandes ist diese Aussage nachvollziehbar. Über die erste Spielhälfte geriet der Coach fast ins Schwärmen: „Alles klasse, super Tempo, ordentlich Druck und ratzfatz im Angriff.“ Doch nach dem 21:16 (33.) änderte sich das Bild schlagartig. 16 Minuten lang fiel kein Treffer mehr für WaBo, Herzhorn hingegen kämpfte sich Tor um Tor heran. „Erst in der 49. Minute konnten wir zum 22:21 treffen. Fünf Minuten später fiel unser letztes Tor, und in der Schlussminute gab es für Herzhorn den Ausgleich. Ich bin einfach sprachlos. Unsere Ideenlosigkeit hat die personell geschwächten Gäste stark gemacht“, fasste Knöchel zusammen.

HSG WaBo 2011: Fröde - Schultz (4), Witten (5), Dallmeyer, Hauschildt (1), Heisch (2), Baer, M. Henningsen (1), S. Henningsen (1), Bass, Sausel (1), Knauff (6), Harder (2).

Münsterdorfer SV II – SV Tungendorf 17:14 (6:5). Bedingt durch Krankheit und Arbeit, reisten die Tungendorferinnen mit einem kleinen Kader in Münsterdorf an. In der ersten Hälfte wurde mit einer effektiven Deckung gespielt, doch immer wieder scheiterten die Gäste an ihren eigenen Nerven beim Abschluss im Angriff. So stand es nach 13 Minuten 3:3 und zur Pause 5:6 aus SVT-Sicht. „Fünf Tore in einer Halbzeit zu werfen, verhindert eigentlich schon jede Siegchance“, meinte Gästetrainer Mario Schlüter. Im zweiten Abschnitt sollte es für seine Schützlinge besser laufen. Nach einem 8:11-Rückstand (37.) raffte sich Tungendorf nämlich wieder auf und führte mit 12:11 (45.). In der 55. Minute hieß es 14:14, ehe sich Nervosität bei den Neumünsteranerinnen breit machte und das Spiel verloren ging. „Wir müssen unbedingt souveräner auftreten und nicht bei jedem kleinen Rückschlag die Köpfe hängen lassen“, analysierte Schlüter.

SV Tungendorf: Jüngling - Einfeldt, Spethmann, Höche, Hildebrandt (6), Schwardt (3), Berndt (3), J. Müller, Krebs (2), Riepen.


SG Wittorf/FTN II – SG Kollmar/Neuendorf 18:19 (10:10). „Wir haben trotz einer tollen kämpferischen Leistung verloren“, meldete Wift II-Sprecherin Natascha Duske frustriert. Nach einem guten Start wurden die Einheimischen überholt und gerieten mit 6:10 ins Hintertreffen (24.). „Danach haben wir die Zähne zusammengebissen und uns auf ein 10:10 bis zur Halbzeit herangekämpft“, berichtete Duske. In der zweiten Hälfte lief es zunächst sehr gut weiter. Die Tempogegenstöße der Gäste wurden häufig unterbunden, überhaupt hielt die Deckung gut zusammen. Dass es am Ende nicht reichte für Wift II, lag an der Offensivabteilung. „Wir trafen die Latte, den Pfosten oder zielten knapp daneben“, stöhnte Duske.

SG Wift II: Duske, Grabowksi - Griese, Gosch, Behrend (5), Westphal, Reher, Wendt (2), Kallmorgen, Hänfler (1) , Mundt (3), Gau (6), Möller (1).

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erstellt am 25.Sep.2013 | 07:00 Uhr

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