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Badminton : Hartes Brot für Geiss und Co. bei der U 19-WM in Malaysia

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Wittorfer und das deutsche Nationalteam müssen die Dominanz der Asiaten anerkennen.

shz.de von
erstellt am 23.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Bjarne Geiss (Blau-Weiß Wittorf) hat auch sein zweites Mega-Highlight dieser Badmintonsaison hinter sich gebracht. Nach den U 17-Europameisterschaften in der türkischen Hauptstadt Ankara (wir berichteten) standen jetzt die U 19-Weltmeisterschaften in Alor Setar (Malaysia) auf dem Programm. Dort dominierten erwartungsgemäß die Asiaten. Von 24 möglichen Medaillen gewann China alleine zehn (4 Mal Gold/2 Mal Silber/4 Mal Bronze). Im Medaillenspiegel verewigten sich insgesamt nur fünf Nationen. Dort folgten Japan (1/1/3), Thailand (1/0/3), Indonesien (0/3/0) und Südkorea (0/0/2). Der deutschen Nationalmannschaft U 19 mit Geiss blieb der Trost, den Teamwettbewerb auf Rang 11 als zweitbeste europäische und nichtasiatische Nation zugleich abgeschlossen zu haben. Besser schnitt nur Dänemark als Neunter ab. Geiss wurde in allen Spielen im Herrendoppel mit Daniel Seifert (TSV Trittau) eingesetzt und erzielte eine Bilanz von 2:4 Siegen. Erfolgreich waren die Schleswig-Holsteiner gegen die Philippinen und Singapur, Niederlagen setzte es gegen Kanada, Sri Lanka, Indonesien und Vietnam.

Nach dem doch positiven Abschneiden im Teamevent lief es im Individualturnier für die Deutschen im starken Teilnehmerfeld nicht mehr ganz so gut. Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht schaffte das Damendoppel Yvonne Li/Luise Heim (Hamburger SV/1. BC Beuel) mit dem Einzug ins Achtelfinale. Immer auch ein wenig abhängig von der Setzung beziehungsweise Auslosung, ereilte einige Spieler ein frühes Aus – so auch Geiss. Im Mixed waren die Deutschen Meister Geiss/Li nicht gesetzt und trafen bereits im ersten Spiel auf die an Position 9 gesetzte indonesische Paarung Soon Yang Bernard Ong/Jia Min Yeo. Beim 21:18, 12:21, 14:21 konnten die beiden „Nordlichter“ anfänglich gut mithalten, zogen dann aber doch den Kürzeren. Im Herrendoppel war das Los noch etwas härter. Mit den an Position 5 gesetzten Dänen Alexander Bond/Joel Eipe warteten keine unbekannten Paarung. Waren Geiss/Seifert im ersten Satz beim 9:21 noch chancenlos, konnten die beiden Schleswig-Holsteiner sich im zweiten Durchgang deutlich steigern und das Spiel lange Zeit offen gestalten. Am Ende mussten sie dann jedoch mit 17:21 den dänischen Nachbarn den Sieg überlassen. Diese schafften dann auch als einzige Europäer den Einzug ins Viertelfinale, wo sie den späteren japanischen Silbermedaillengewinnern Masahide Nakata und Katsuki Tamate unterlagen.

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