Handball : Handball-Oberligist TSV Wattenbek zieht positives Zwischenfazit

Katharina Kaube spielte lange mit gebrochenem Fuß – nun folgte die OP.
Katharina Kaube spielte lange mit gebrochenem Fuß – nun folgte die OP.

Saisonvorbereitung bei Wattenbeks Handball-Frauen verläuft trotz Rückschlägen gut.

shz.de von
29. Juli 2015, 23:47 Uhr

Nach zweiwöchiger Ruhepause sind die Handball-Frauen des TSV Wattenbek in die finale Etappe ihrer Vorbereitung auf die Spielzeit 2015/16 in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein eingestiegen. Der erste und rund sechs schweißtreibende Wochen andauernde Teilabschnitt war bereits Anfang Juni gestartet.

Nun ernannte Chefcoach Lars Ohmsen mit Svenja Hollerbuhl auch eine neue Mannschaftsführerin. „Das ist der nächste Schritt in ihrer Entwicklung und es funktioniert bisher gut“, sieht sich der „Peitschen-Bändiger“ in der Entscheidung bestätigt und zieht auch ansonsten ein positives Zwischenfazit: „Ich bin mit der bisherigen Trainingsbeteiligung und der Entwicklung des Mannschaftsgefüges sehr zufrieden.“ Trotzdem blieb das TSV-Team nicht von Rückschlägen verschont. Mit Ana-Lena Bustorf und Katharina Kaube mussten sich gleich zwei Wattenbekerinnen in der Saisonpause unters Messer legen. Während bei Rückraumspielerin Bustorf „nur“ die Drähte einer früheren Kreuzband-Operation entfernt wurden, gestaltete sich die Geschichte um Kaube ungleich dramatischer. Die Schlussfrau biss sich mit Schmerzen im linken Fuß durch die zweite Saisonhälfte 2014/15 und avancierte ein ums andere Mal zum spielentscheidenden Faktor. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die 18-Jährige die komplette Rückrunde mit gebrochenem Fuß gespielt hatte und eine Operation unabdingbar wurde. Doch die wohl tragischste Rolle nahm Vivian Zittlau, die erhoffte Verstärkung am Kreis, ein. Nach gerade einmal drei absolvierten Wochen riss sich der Neuzugang aus der A-Jugend der SG Bordesholm/Brügge das vordere Kreuzband und wird ihr „Peitschen“ -Debüt unfreiwillig um ein Jahr verschieben müssen. Umso erfreulicher war die Rückkehr von Urgestein Nina Schulz (nach Kreuzbandriss) ins Mannschaftstraining.

Mareike Klinke, ehemals SGBB, ist die zweite Rückkehrerin. Komplettiert werden die Verstärkungen durch Hannah Pauli. Die Rückraumspielerin wechselte vom ehemaligen Drittligisten HSG Kropp-Tetenhusen nach Wattenbek. „Sie ist mir als schnelle und intensive Gegenspielerin im Gedächtnis geblieben und passt wunderbar zu uns“, erklärt Ohmsen. Der erste Härtetest für Wattenbek findet am Dienstag, 4. August, in der Halle am Möhlenkamp gegen die in der Landesliga beheimatete SG Bordesholm/Brügge statt.

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