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Männerhandball-Kreisoberliga Mitte : Gut Heil klagt an: „Das war ganz klar eine Wettbewerbsverzerrung“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner treffen völlig unverhofft auf die Oberliga-A-Jugend der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg.

Bereits vor der Handball-Kreisoberligapartie zwischen den Männern des SC Gut Heil und der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg III (26:34) ging die Stimmung bei den Einheimischen den Bach runter. Die Gäste waren ohne vorherige Absprache und Ankündigung mit ihrer Oberliga-A-Jugend angereist, aufgefüllt mit drei Spielern älteren Jahrgangs. Diese liefen dann auch noch unter der Leitung des Schülper MJA-Oberligatrainers Thorsten Hornig auf.

„Das ist für mich ganz klar eine Wettbewerbsverzerrung. Wenn dieses Oberligateam der HSG gerne einen Trainingspartner gehabt hätte, wären wir in der Vorbereitungszeit ebenso gerne eingesprungen. Aber während der laufenden Saison hier bei uns in dieser Stärke aufzulaufen, ist ein absolutes ,No go’“, zeigte sich Gut Heils Trainer Mark Stammler mehr als verärgert, hatte er doch sein Team während der Woche auf die bekannte Mannschaft vom Kanal im Training eingestellt, um gegen das Tabellenschlusslicht zu punkten. Mit einem programmgemäßen Sieg wäre den Neumünsteranern immerhin der Sprung auf Rang 3 der Tabelle geglückt. „Das können wir jetzt vergessen. Die ganze Arbeit und die Zielsetzung für die Mannschaft waren umsonst. Hätte man uns um eine Spielverlegung gebeten, weil die gegnerische Mannschaft nicht spielfähig gewesen wäre, hätten wir problemlos zugestimmt. Aber mit einer Mannschaft aufzulaufen, die Oberliganiveau hat, ohne dass wir uns darauf einstellen konnten, das ist einfach unsportlich“, machte Stammler deutlich.

Er begrüße im Übrigen sehr, wenn man A-Jugendlichen die Chance bietet, „oben“ mal reinzuschnuppern, aber nicht gleich mannschaftsweise, um sich damit etwa das Strafgeld für den Nichtantritt eines Teams zu sparen, sagte Stammler. „Ich weiß, dass das Schülper Vorgehen durch den U 21-Paragraphen regelkonform war, dennoch war es nicht in Ordnung. Uns wurde damit die Möglichkeit genommen, im oberen Bereich noch einmal anzugreifen“, grollte der GHN-Trainer, dessen Verein trotz vermeintlicher Aussichtslosigkeit gegen die Wertung der Partie Einspruch eingelegt hat. „Alleine schon deswegen, um mal ein deutliches Zeichen zu setzen und auf eine Unsportlichkeit aufmerksam zu machen“, verriet Mark Stammler.

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erstellt am 22.Jan.2014 | 10:30 Uhr

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