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Tennis-Nordligen : Gleich Spitzenreiter: Olympias Damen 50 mit starkem Comeback

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Mannschaft vom Neumünsteraner Forstweg feiert einen 4:2-Erfolg über Glücksburg.

Während die Regionalliga-Herren 50 des THC Neumünster erst am kommenden Wochenende in die Tennis-Wintersaison eingreifen, waren die Neumünsteraner Nordligisten bereits im Einsatz. Allesamt starteten mit einem Heimspiel. Die ausgeglichene Bilanz lautet: zwei Siege, zwei Niederlagen.

Herren 40: THC Neumünster – Pinneberger Tennis-Club 0:6. Ohne die beiden an Nummer 1 und 2 gesetzten Sönke Capell und Jonas Allentoft gerieten die Herren 40 des THC gegen Pinneberg unter die Räder. „Es war aber knapper, als es das Ergebnis vermuten ließe. Stephan Kammerer etwa hat im zweiten Satz gegen einen starken Gegner gut gespielt und mehrere Breakchancen gehabt“, berichtete Mark Greve, der seine Partie gegen Mirko Schütte glatt mit 2:6 und 3:6 verlor. Enger ging es im dritten und vierten Match zu. So führte Oliver Haucke gegen Jörn Hellfritsch nach einem 3:6 im ersten Satz im zweiten bereits mit 5:3, unterlag dann aber doch mit 6:7. Oliver Selmer verlor erst mit 6:10 im Match-Tiebreak. Und auch die beiden Doppel gingen erst im Match-Tiebreak verloren. „Mit ganz viel Glück gewinnen wir mit 4:2. Die beiden Doppel sind wirklich blöd gelaufen“, ärgerte sich Greve ein wenig. Er gestand aber: „Der Sieg für Pinneberg war verdient.“ Beim Gastspiel des Hildesheimer TV am kommenden Sonntag wird wohl zumindest einer der beiden THC-Topspieler, Capell oder Allentoft, dabei sein. „Aber das ist ein starker Gegner. Wir müssen eher in anderen Spielen punkten“, gab Greve preis.

Ergebnisse: Kammerer – Schulz 1:6, 4:6; Greve – Schütte 2:6, 3:6; Haucke – Hellfritsch 3:6, 6:7; Selmer – Rolfs 7:6, 3:6, 6:10; Doppel: 0:2.

Weitere Resultate: Ottersberger TC – TC Alsterquelle 2:4, Hildesheimer TV – Braunschweiger THC 3:3.

Herren 55: TS Einfeld – Ottersberger TC 2:4. Die 2:4-Auftaktniederlage des TSE entstand äußerst unglücklich. Denn an Position 4 hatte sich Axel Wichmann, der den ersten Satz klar mit 6:1 gewonnen hatte, im zweiten Durchgang trotz Achillessehnenbeschwerden nach einem 1:4 auf 4:4 zurückgekämpft. Dann führte er bereits mit 40:0 im Spiel zum 5:4, musste dann aber mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel aufgeben. „Das wäre das sichere 2:2 gewesen, und dann hätten wir unsere Doppel ganz anders aufgestellt. So mussten wir ins Risiko gehen“, erklärte TSE-Kapitän Uwe Hess. Die Einfelder spekulierten darauf, dass die Gäste ihr erstes Doppel stark besetzen und benannten dafür Andreas Matthiessen sowie Willi Stiebert. Doch die Ottersberger besetzten das zweite besser. Während also Matthiessen/Stiebert bei ihrem 6:1 und 6:4 keine Probleme hatten, unterlagen Hess und THC-Ersatzmann Thomas Mazelewski trotz einer 3:0-Führung im zweiten Satz mit 1:6 und 4:6. Nun wartet auf Einfeld Tabellenführer TV Vechta. Hess stapelt tief: „Da malen wir uns nicht viel aus.“

Ergebnisse: Matthiessen – Cordes 7:5, 6:0; Stiebert – Hardtke 2:6, 6:2, 4:10; Hess – Hewelt 1:6, 1:6; Wichmann – Schmidt-Klute 6:1, 4:4 – Aufgabe Wichmann; Doppel: 1:1.


Herren 55: THC Neumünster – TC Schwülper 5:1. „Das war womöglich der Grundstein dazu, nicht abzusteigen“, freute sich THC-Mannschaftsführer Kai Zachow über zwei wichtige Tabellenpunkte. Doch so eindeutig, wie es das Resultat vermuten ließe, war das Geschehen für Zachow nicht. So musste er selbst in seinem Aufeinandertreffen mit Hartmut Kemmer „böse kämpfen“ (O-Ton) und im zweiten Satz in den Tiebreak gehen. Zuvor hatte Torsten Priehs gegen Peter Kallenbach im zweiten Satz sogar zwei Matchbälle abwehren müssen, ehe er das Blatt wendete und schließlich im Match-Tiebreak 13:11 gewann. „Wir haben eine gute Mannschaftsleistung erbracht. Schwülper war schon gut und gehört sicher zu den stärkeren Gegnern“, urteilte Zachow, der als nächstes drei schwierige Auswärtsaufgaben auf sein Team zukommen sieht. Die erste davon: am 9. November beim TC Blau-Weiß Delmenhorst.

Ergebnisse: Priehs – Kallenbach 4:6, 7:5, 13:11; Zachow – Kemmer 6:2, 7:6; Henke – Rinski 6:2, 7:5; Maaß – Hanuschk 6:4, 6:3; Doppel: 1:1.

Weiteres Ergebnis: TV Vechta – VfL Wilhelmshaven 5:1.

Damen 50: MTSV Olympia – TC Glücksburg 4:2. Die Rückkehr der Olympia-Damen 50 in den überregionalen Spielbetrieb ist geglückt, die Neumünsteranerinnen sind gleich Tabellenführer. Mit einem Sieg im ersten Einzel gegen die ehemalige Teamkollegin Heike Obländer, die bis vor einem Jahr noch für Olympia aktiv war, ebnete Anke Richter den Weg zu diesem Erfolg. Zwar verloren Dagmar von Glan-Witte und Elfriede Grewsmühl ihre anschließenden Einzel, doch die restlichen Partien entschieden die Spielerinnen vom Forstweg klar für sich. „Man konnte sehen, was unsere Damen am häufigsten tun: Doppel spielen. Dort waren sie sehr souverän. Etwas überraschend war für mich, dass von Glan-Witte ihr Einzel gegen Frauke Zundel so klar verloren hat“, meinte Olympias Sportwart und 2. Vorsitzender Klaus-Werner Vollert, der die kommende Heimaufgabe gegen Grün-Weiß Harburg als „lösbar“ einstufte.

Ergebnisse: Richter – Obländer 7:6, 6:4; von Glan-Witte – Zundel 1:6, 3:6; Grewsmühl – Kolb 6:3, 5:7, 5:10; Schröder – Schütz 6:2, 6:4; Doppel: 2:0.

Weitere Ergebnisse: SV Grün-Weiß Harburg – Oldenburger TeV 2:4, TC Grün-Weiß Rotenburg – TV Springe 2:4.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 08:00 Uhr

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