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2. Badminton-Bundesliga : Furiose Wittorfer beenden die Saison auf Platz 3

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Blau-Weiß besiegt Gifhorn mit 6:1 und Berlin mit 7:0. Jan Colin Völker spielt künftig für den TV Refrath.

Mit einem nahezu perfekten Wochenende haben die Badmintonakteure von Blau-Weiß Wittorf die 2. Bundesliga 2016/17 beendet. Nachdem beim 6:1 auswärts gegen den BV Gifhorn noch ein Match abgegeben worden war, holten die Neumünsteraner am letzten Spieltag vor 170 Zuschauern gegen die SG EBT Berlin einen glatten Zu-null-Erfolg. Während Tabellenrang 3 am Ende allen Grund zur Freude gab, musste aber auch eine traurige Nachricht für die Wittorf-Fans verkündet werden: Jan Colin Völker wird die Blau-Weißen verlassen.

„Gifhorn war nicht in Bestbesetzung angetreten, sodass wir auf eine Mannschaft getroffen sind, die wir auf jeden Fall schlagen mussten“, kommentierte Wittorfs Manager Ralf Treptau die Wiederholung des 6:1-Erfolges aus dem Hinspiel. Lediglich das Mixed von Bjarne Geiss und Stine Küspert wurde nicht zu Gunsten der Blau-Weißen entschieden. Die beiden Neumünsteraner gewannen zwar noch den ersten Satz, zogen am Ende gegen Daniel Porath und Sonja Schlösser aber doch den Kürzeren (11:6, 10:12, 9:11, 7:11). Nachdem die Hauptstädter am Sonnabend bereits den Klassenerhalt eingefahren hatten, wurde es für Wittorf gegen die SG EBT Berlin ein lockerer Saisonausklang. Trotz einer leicht erkälteten Stine Küspert ging lediglich ein Duell über mehr als drei Sätze, wobei das Dameneinzel auf Grund einer Verletzung von Lisa Deichgräber durch die Berliner kampflos abgegeben wurde. Mit Völker wurde jedoch einer der talentiertesten Spieler der Blau-Weißen verabschiedet. Nach zwei Spielzeiten an der Schwale verlässt Völker den Zweitligisten in Richtung Süden. „Er wird zum Olympiastützpunkt Saarbrücken wechseln und in Zukunft in der 1. Bundesliga für den TV Refrath spielen“, erläuterte Treptau, der natürlich schon nach Ersatz sucht, den Abgang. „Wir sind echt froh, dass die Saison jetzt zu Ende ist, und wir sollten die Ergebnisse vom Wochenende auch nicht überbewerten“, meinte Treptau, um abschließend festzustellen: „Ende März reicht es dann auch mit dem Hallensport.“

BV Gifhorn - Blau-Weiß Wittorf 1:6 – 1. Herrendoppel (HD): Friedenstab/Ewert - Geiss/Völker 9:11, 7:11, 7:11; Damendoppel (DD): Molitor/Schlösser - Saniru/Küspert 3:11, 4:11, 2:11; 2. HD: M. Niesner/R. Niesner - Bednorsch/Hawel 11:9, 4:11, 11:13, 3:11; 1. Herreneinzel (HE): Friedenstab - Schöttler 6:11, 6:11, 2:11; Dameneinzel (DE): Molitor - Saniru 7:11, 8:11, 8:11; Mixed: Porath/Schlösser - Geiss/Küspert 6:11, 12:10, 11:9, 11:7; 2. HE: Ewert- Hawel 3:11, 3:11, 3:11.
Blau-Weiß Wittorf - SG EBT Berlin 7:0 – 1. HD: Geiss/Völker - Franke/Zimmermann 11:7, 11:6, 11:8; DD: Saniru/Küspert - Deichgräber/Buchert 11:8, 11:9, 11:8; 2. HD: Schöttler/Bednorsch - Raupach/Borsutzki 12:10, 7:11, 11:3, 14:12; 1. HE: Bednorsch - Raupach 11:7, 11:7, 11:4; DE: Saniru - Deichgräber 11:0, 11:0, 11:0 (Aufgabe Deichgräber); Mixed: Völker/Küspert - Franke/Buchert 11:9, 11:9, 11:5; 2. HE: Hawel - Borsutzki 11:6, 11:3, 11:7.

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