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Fußball-Verbandsliga Süd-West : Fernduell der Torjäger birgt große Spannung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wankendorfs Arne Duggen und der Olympianer Marc Barck ringen um die Kanone.

Schwierige Aufgaben gegen Teams mit Titelambitionen stehen in der Fußball-Verbandsliga Süd-West dem TuS Nortorf, der heute um 15 Uhr den SV Schackendorf empfängt, sowie dem TSV Wankendorf, der es heute um 16 Uhr mit dem FC Reher/Puls zu tun bekommt, bevor. Einzig der MTSV Olympia geht auswärts gegen den MTSV Hohenwestedt (heute, 16 Uhr) als Favorit ins Rennen.

TSV Wankendorf – FC Reher/Puls

Ausgangslage: Mit Tabellenführer FC Reher/Puls (21 Spiele/40 Punkte/44:25 Tore) reist ein Schwergewicht nach Wankendorf (21/31/48:42), das derzeit auf Platz 8 rangiert. Auch wenn den Gästen der SH-Liga-Aufstieg wegen ihres Status als Spielgemeinschaft verwehrt bleiben wird – den Meistertitel hat Reher/Puls dennoch fest im Blick.

Stimmungsbild: Der Spitzenreiter darf sich im noch völlig offenen Titelrennen keinen Punktverlust erlauben, muss sich aber auf Gegenwehr der Wankendorfer einstellen, denn die haben noch Ziele: „Wir können noch einen Platz in der Tabelle klettern und Arne Duggen zum Torjäger-Titel verhelfen“, sagt Wankendorfs Trainer Torsten Block, der deshalb klarstellt: „Wir wollen noch nicht in den Sommermodus schalten.“ Dass sich Torjäger Duggen (18 Treffer) der Unterstützung seiner Mannschaftskameraden sicher sein darf, zeigte das jüngste Beispiel in Hohenwestedt, wo der etatmäßige Elfmeterschütze Olaf Weick dem Angreifer die Ausführung des Strafstoßes überließ (wir berichteten). Block sieht das gerne und bekräftigt: „Arne Duggen hat uns mit seinen Toren in dieser Saison viel gegeben, jetzt kann das Team ihm etwas zurückgeben.“

Es fehlt: Hübner (Zehenverletzung). – SR: Kulow (Klausdorf). – Hinspiel: 4:1 für Reher/Puls. – Courier-Tipp: Wankendorf verliert 1:2.

TuS Nortorf – SV Schackendorf

Ausgangslage: Nach wie vor steht für den Tabellenelften Nortorf (20/17/30:52) im Jahr 2014 nur ein Sieg zu Buche – beim 2:0 gegen Hohenwestedt. Alle weiteren Partien gingen verloren. Nun kommt mit Schackendorf (22/39/59:39) ein Team an den Heinkenborsteler Weg, das noch Chancen auf den Aufstieg hat. Aber: Die drei abgezogenen Punkte wegen fehlender Schiedsrichter könnten sich für den SVS noch als entscheidende Bürde im Titelrennen erweisen.

Stimmungsbild: „Schackendorf muss seine letzten beiden Spiele gewinnen, deswegen stellen wir uns auf einen offensiven Gegner ein. Wir werden versuchen, über unsere schnellen Angreifer zum Erfolg zu kommen“, blickt Nortorfs Coach Thomas Arndt auf die Partie voraus. Der Trainer erwartet trotz der zuletzt „nicht so rosigen“ Spiele ein offenes Duell: „In den bislang letzten drei Begegnungen mit Schackendorf ging es eng zu. Und ich bin mir sicher, dass sich meine Elf ganz anders präsentieren wird als zuletzt.“

Es fehlen: Döring (Meniskusverletzung), Fischer (Rotsperre/Arbeitsunfall), Huneke (Schultereckgelenkssprengung), Jenert (Auslandsaufenthalt), O. Redmann (Knieverletzung), L. Redmann (private Gründe), evtl. Sielken (Knieprobleme) und Stolley (Trainingsrückstand). – SR: Heyn (Rotenhof). – Hinspiel: 3:2 für Schackendorf. – Courier-Tipp: Nortorf verliert 0:2.

MTSV Hohenwestedt – MTSV Olympia

Ausgangslage: Die nach drei Rückzügen ausgedünnte Tabelle weist Hohenwestedt (21/10/29:65) als Schlusslicht aus. Acht seiner bislang letzten neun Spiele verlor das Team von Trainer Dierk Schröder. So geht Olympia (20/19/31:43), derzeit Zehnter, favorisiert in die Partie.

Stimmungsbild: „Ich bin gespannt, wie unsere Mannschaft mit der ungewohnten Favoritenrolle umgeht. Klar ist, dass wir offensiv auftreten müssen und werden“, sagt Olympias Interimscoach Ralf Hartmann, der wieder auf Interimsspielertrainer Murat Ocak zurückgreifen kann. Der Angreifer hat seine Oberschenkelzerrung auskuriert und ist wieder einsatzbereit. Gerne sähe Hartmann eine Fortsetzung des zuletzt positiven Trends bei den „59ern“: „Wenn wir Hohenwestedt schlagen, wären es zehn Punkte aus fünf Spielen – ein guter Schnitt“, meint Hartmann, der sich im Übrigen beim Training am 1. Mai über eine gute Beteiligung freute. Neben dem Mannschaftserfolg will Olympia auch die individuellen Ziele Marc Barcks nicht aus den Augen verlieren – der Torjäger liegt im Fernduell mit Wankendorfs Arne Duggen um die Torjägerkanone nur mit zwei Treffern im Rückstand.

Es fehlen: Hinz (Knieprobleme). – SR: Stotzem (Hennstedt). – Hinspiel: 3:1 für Olympia. – Courier-Tipp: Olympia setzt sich mit 2:0 durch.

Weiter spielen (in Klammern Hinrunde): heute, 16 Uhr: Kaltenkirchener TS – SV Henstedt-Ulzburg (2:3); morgen, 15 Uhr: FC Itzehoe – TSV Lägerdorf (3:2); spielfrei: SV Todesfelde II, Rot-Weiß Kiebitzreihe, VfR Horst.

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