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Ein Fussballer als Fernsehstar : Ex-Rasensportler wird zum TV-Nackedei

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der frühere VfR-Kicker Enrico Klüver gibt bei der RTL-Sendung „Adam sucht Eva“ eine gute Figur ab.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2014 | 20:00 Uhr

Das ist doch nicht ...? Doch, das ist er! Vielmehr: Er war es. Als am späten Donnerstagabend die letzte Folge der viel diskutierten RTL-Sendung „Adam sucht Eva – Gestrandet im Paradies“ ausgestrahlt wurde, durften die Zuschauer den gut gebauten Enrico Klüver bestaunen. Jener Klüver, der von 2006 bis 2009 als VfR-Fußballer sich auch in Neumünster einen Namen gemacht hatte, ehe ihn drei schwere Knieverletzungen innerhalb von 24 Monaten stoppten. Der 29-jährige Lübecker schlüpfte – natürlich im Adamskostüm – in die Rolle des „Adam“. Er suche eine Brünette, verriet Klüver. Und er hatte Glück. Auf der einsamen Südseeinsel Apari Toerau begegnete ihm die ebenfalls splitternackte Anna – bildhübsch, neun Jahre jünger als er und genau nach Klüvers Geschmack. Beide näherten sich schnell an, hatten die Rechnung aber ohne RTL gemacht. Die Fernsehmacher schickten einen zweiten „Adam“ und eine zweite „Eva“ vorbei. Da war das traute Glück vorbei. Freiwillig und frustriert verließen Anna und Enrico die Insel. Aber es werde dann anderweitig mit den beiden weitergehen, versprach der Ex-Kicker dem TV-Publikum.

Heute, zehn Wochen nach dem Dreh, herrscht Funkstille. „Wir haben keine Daten voneinander“, verriet Klüver dem Courier. Der allein erziehende Vater – Sohn Jordan ist bereits zehn Jahre alt – hofft, die „sehr hübsche Anna“ (O-Ton) im Rahmen einer Club-Tour wiederzutreffen, bei der sich alle Kandidaten von „Adam sucht Eva“ nochmals öffentlich – und dann wohl auch angezogen – präsentieren sollen. „Es war der Trip meines Lebens“, schwärmte Klüver, der das Konzept der Sendung als „sehr heftig“ bezeichnete. „Weil es eine skurrile Situation ist, jemanden kennen zu lernen, ohne dass einer von beiden ein Kleidungsstück trägt.“ Als klar war, dass Klüver bei diesem sozialen Experiment mitmachen würde, gingen die Meinungen in seinem Freundeskreis weit auseinander. „Einige fanden es cool, andere fragten mich, ob das mein Ernst sei“, erinnerte sich der Bauleiter. Für Klüver, im Jahr 2013 „Mister Hanse Sail“ in Rostock, soll das Ende der TV-Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Er würde gerne als Moderator oder Schauspieler arbeiten. Eine Anfrage für das Mitwirken in einer Serie liegt ihm bereits vor. Und eine „Eva“ wird vielleicht auch noch in sein Leben treten. Denn über Facebook haben sich nach der Ausstrahlung der Sendung gleich mehrere attraktive Damen bei ihm gemeldet.

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