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kegeln : Eintracht spielt sich in einen Rausch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Bundesligisten befinden sich zwischen Himmel und Hölle. Die Damen von Fortuna Gut Heil fallen punktlos ans Tabellenende zurück.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Nach dem schwierigen Jahr in der 1. Bundesliga, an dessen Ende der Abstieg stand, fühlen sich die Kegler des SKC Eintracht 03 eine klasse tiefer gleich wieder pudelwohl. Die Neumünsteraner begeisterten im Heimspiel gegen den KC Störtebeker Bremen mit gleich zwei astreinen Bahnrekorden. Klar, dass sowohl diese Partie als auch das Duell tags darauf mit dem SKV Bergedorf gewonnen wurde. Die Schwalestädter grüßen ferner vom zweiten Platz. Weiter punktlos bleiben indes die Erstligadamen von Fortuna Gut Heil Neumünster, die auf neutralen Bahnen in Lüneburg zwei Mal recht deutlich verloren und nun das Tabellenende ihrer Klasse zieren.

1. Bundesliga Damen

Fortuna Gut Heil Neumünster – KSC Carat Bremen 5413:5488 (29:49, 0:3). In der Start- und Mittelachse hatte Gut Heil das Nachsehen, sodass die Entscheidung praktisch gefallen war. Im Schlussgang erzielten Birgit Heeschen und Sabine Specht wenigstens ein Remis, sodass die Niederlage nicht noch weiter ausufernde Formen annahm.

Statistik: Isenberg - Albert 916:925, Zimmermann - Fromm 887:910, Fürstenwerth - Thoden 910:913, Deckert/C. Heeschen - Wachtendorf 881:921, B. Heeschen - Reinicke 903:921, Specht - Grziwa 916:898.

KSK Flotte Neun Peine – Fortuna Gut Heil Neumünster 5529:5465 (46:33, 3:0). „Conny“ Isenberg und Karen Zimmermann, die als einzige Spielerin in diesem Match unter 900 Holz blieb, trafen zum Auftakt auf ganz starke Kontrahentinnen und gaben satte 85 Holz her. Diesen Rückstand konnten die beiden weiteren – stark aufspielenden – Achsen nicht mehr aufholen. Zumindest gelang Andrea Fürstenwerth und Claudia Heeschen sowie Birgit Heeschen und Specht noch eine Ergebniskosmetik um 21 Holz.


Statistik: Deyerling - Isenberg 932:900, Hadrep - Zimmermann 931:878, Wichmann - Fürstenwerth 916:909, Dalibor - C. Heeschen 914:923, Lohmann - B. Heeschen 918:926, Falldorf - Specht 918:929.

2. Bundesliga Herren

SKC Eintracht – KC Störtebeker Bremen 5590:5497 (53:25, 3:0). Als „Kegelsport vom Allerfeinsten“, bezeichnete SKC-Pressesprecher Sven Kalweit den Auftritt seines Teams. „Gegen Bremen haben wir uns in einen wahren Kegelrausch gespielt. Von der ersten bis zur letzten Kugel lief es wie aus einem Guss“, schwärmte er. Und die nackten Zahlen gaben ihm uneingeschränkt Recht. Mark Hupe und Kalweit selbst gewannen gleich 30 Holz, ehe Thomas Wiese und Christian Knoblauch, der seinen 100. Bundesligaeinsatz für die Eintracht bestritt, weitere 30 draufpackten. Wolfgang Sund und besonders Frank Gerken toppten dies sogar noch. Während Sund es auf 938 Holz brachte, stellte Gerken mit 950 (!) einen neuen Bahnrekord auf. Überdies holten sich die Neumünsteraner mit 5590 Holz den an den Deutschen Meister SG ETV/Phönix Kiel verlorenen Mannschaftsbahnrekord zurück. Die Landeshauptstädter hatten im Januar dieses Jahres 5554 Holz an der Ehndorfer Straße erzielt.

Statistik: M. Hupe - Behrens 920:904, Kalweit - Haase 931:917, Wiese - Stehmeier 919:912, Knoblauch - Carpenedo 932:909, Sund - Blank 938: 929, Gerken - Thoden 950:926.

SKC Eintracht 03 – SKV Bergedorf 5558:5470 (49:29, 3:0). Obwohl es Eintrachts Anstarter Hans-Joachim Hupe und Kalweit (mit Tageshöchstwurf) mit dem aktuell besten Einzelspieler der 2. Bundesliga, Carsten Bryde, zu tun bekamen, legten die Hausherren auch gegen die Hamburger sofort 30 Holz vor. Mark Hupe und Knoblauch spielten im Mitteldrittel stark auf und bauten den Vorsprung auf 64 Holz aus, ehe Sund und Gerken den abermals klaren Sieg sicher nach Hause brachten. „Was für ein Wochenende: Sonnabend zwei Rekorde und Sonntag ein souveräner Heimsieg. Mehr geht nicht“, stellte Kalweit fest.

Statistik: H.-J. Hupe - Bryde 928:936, Kalweit - Berger 939:901, M. Hupe - Böttcher 919:914, Knoblauch - Lüth 928:899, Sund - Bastian 912:897, Gerken - Titze 932:923.

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