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2. Basketball-Regionalliga Herren : Einfelder Niederlage fühlt sich nicht als solche an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

TSE ist trotz einer Pleite gegen Spitzenreiter Weser Baskets Bremen zufrieden. Dreipunktwürfe führen zum Erfolg.

Der weiterhin von zahlreichen Ausfällen geplagte TS Einfeld sah sich in der 2. Basketball-Regionalliga der Herren nun einer wahren Herkulesaufgabe gegenüber. Die „Riesen vom See“ empfingen den starken Tabellenführer und designierten Meister Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt. Lange hielten die Schwarz-Weißen hervorragend mit, mussten sich am Ende aber doch recht deutlich mit 66:82 (15:25, 45:41, 55:63) geschlagen geben und kassierten damit die vierte Pleite in Serie.

TSE-Trainer Christoph Mallach musste mit Torge Smyrek, Hauke Koll, Oliver Flöck (alle verletzt) und Kai Schnoor (gesperrt) erneut auf vier Aktivposten verzichten, und so stand gegen die mit komplettem Kader angereisten Gäste zunächst eigentlich nur Schadensbegrenzung an. Die körperlich am Brett klar unterlegenen Hausherren machten aber aus der Not eine Tugend. Sie suchten gar nicht erst den Weg zum Korb und feuerten immer wieder aus der Distanz – und das mit Erfolg: Jörg Peters erzielte den ersten Dreier für den TSE. Sinan Ibrahimi legte gleich zwei nach, und so stand es nach vier Minuten 9:6 für die „Riesen vom See“. Jetzt kam der Favorit jedoch auf, traf ebenfalls drei Mal von jenseits der Dreierlinie und lag standesgemäß mit 18:9 in Führung (7.). TSE-Youngster Niklas Heuer traf ebenfalls mit zwei Dreiern zum 20:25 (9.), doch Bremen konterte und ging mit einem komfortablen 25:15-Vorsprung in die Viertelpause. Kurios: Einfeld hatte alle seine Punkte im ersten Viertel ausnahmslos durch Dreipunktwürfe erzielt.

Im zweiten Abschnitt begann der TSE bärenstark und kam mit 23:25 wieder in Schlagdistanz (13.). Die Bremer erzielten ihre ersten Punkte im zweiten Viertel zum 27:23 aus Gästesicht, aber Jörg Peters sorgte umgehend wieder für den 25:27-Anschluss (14.). Jetzt folgten die Minuten von Tobias Langtim – vier Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie und vier Treffer: In der 16. Minute lag Einfeld mit 37:32 in Führung. Und es kam noch besser: Einfeld behauptete zur Halbzeit einen 45:41-Vorsprung. Insgesamt 16 Dreier (davon elf durch den TSE) in einer Halbzeit rundeten eine bis dahin richtig gute Partie ab.

Der Wiederbeginn verlief zunächst völlig auf Augenhöhe. Bis zur 26. Minute konnte Einfeld die Vier-Punkte-Führung halten (53:49). Dann hatte der TSE jedoch eine dreiminütige Ladehemmung im Angriff. Einige Versuche verfehlten das Ziel nur knapp. Diese Einfelder Durststrecke nutzten die Bremer, um auf 61:53 zu enteilen (29.). Mit einem 63:55 für den Spitzenreiter ging es in das letzte Viertel. Bis zur 33. Minute tat sich nicht viel (59:68), dann machte Bremen mit einem erneuten 9:0-Lauf zum 59:77 alles klar (37.),. Aber alle Akteure der Einfelder „Rumpftruppe“ gingen zu Recht erhobenen Hauptes aus der Halle und durften sich dem Respekt des Gegners gewiss sein.

Das Resümee von Einfelds Ligaobmann Helge Peters fiel entsprechend positiv aus: „Diese Niederlage fühlt sich nicht wie eine an. Wir haben dem besten Team der Liga lange Zeit mehr als Paroli geboten und können stolz auf unsere Leistung sein. Für den Klassenerhalt brauchen wir noch einen Sieg aus den verbleibenden vier Spielen, und ich habe keine Zweifel daran, dass wir diesen auch einfahren werden.“

TS Einfeld (Punkte in Klammern): J. Peters (18 Punkte/2 Dreier), Ibrahimi (12/4), Langtim (12/4), Siemast (7), Pieper (7/1), Heuer (6/2), Jankowiak (2), Voß (2), Schlemmer, Larsen, Beinke.

Nächster Gegner: BG Halstenbek/Pinneberg (A/Sonntag, 6. März, 16 Uhr).

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