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Squash-Bundesliga Nord Herren : Eine kräftezehrende SVN-Saison

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner holen zum Abschluss der Serie zwei Punkte und blicken nun der kommenden Spielzeit entgegen.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2015 | 16:00 Uhr

Ein versöhnliches Saisonfinale erlebten die Bundesligasquasher des SV Neumünster. Das Schlusslicht sicherte sich durch ein so genanntes gewonnenes Remis gegen Squash Walddörfer zwei Punkte. Gegen den zweiten Hamburger Gast im „Sportpark Arena“, das Team von Hanse Squash, unterlagen die Schwalestädter mit 1:3.

„Es war eine kräftezehrende Saison, die von vielen Verletzungen, speziell unserer Topspieler, geprägt war. Wenn dann noch etwas Pech dazu kommt, stehst du dort, wo wir gerade stehen“, resümierte SVN-Mannschaftsführer Kai Rixen die Serie 2014/15. Trotz ihres letzten Tabellenplatzes werden die Neumünsteraner weiterhin in der Bundesliga Nord an den Start gehen und Ende März ihre Meldeunterlagen an die Deutsche Squash Liga senden. Die Mannschaft bleibt in Gänze unverändert zusammen. Selbst die drei Spitzenspieler Oliver Pett, Adam Murrills und Rasmus Nielsen haben wieder zugesagt. Dahinter kommen, wie bisher, Felix Unger, Hendrik Remer, Sandro Ehlers, Rixen und Lennard Jessen zum Einsatz. Möglicherweise kommt noch ein Neuzugang hinzu.

SV Neumünster – Squash Walddörfer 2:2 (8:7 Sätze, 2:1 Tabellenpunkte). Rixen erwischte einen sehr guten Start und war jederzeit Herr der Lage. Am Ende stand ein verdienter 3:0-Auftaktsieg zu Buche. Remer spielte ein gutes Match besonders zu Beginn, doch in der Folge waren es dann nur wenige Fehler zu viel, die der sehr erfahrene Tobias Stohn gekonnt ausnutzte. Der Hamburger unterstrich, warum er zuvor von elf Saisonpartien zehn gewonnen hatte. Murrills auf der SVN-Topposition bekam es mit dem 32. der Weltrangliste zu tun, dem Niederländer Laurens-Jan Anjema. Murrills, selbst die Nummer 125 der Welt, zeigte eine kämpferische Leistung vom Feinsten und gewann gleich den Auftaktsatz. Die Durchgänge Nummer 3 und 4 standen auf des Messers Schneide, am Ende fehlte Murrills etwas das Glück. Unger schließlich spielte souverän auf und gewann sein Match ohne größere Probleme.

Statistik: Position (Pos.) 1: Adam Murrills – Laurens-Jan Ajema 1:3 (11:9, 7:11, 10:12, 9:11); Pos. 2: Felix Unger – Christian Wucherer 3:1 (11:6, 7:11, 11:5, 11:9); Pos. 3: Hendrik Remer – Tobias Stohn 1:3 (11:9, 9:11, 4:11, 9:11); Pos. 4: Kai Rixen – Dirk Ludwig 3:0 (11:9, 11:8, 11:6).

SV Neumünster – Hanse Squash Hamburg 1:3 (4:9 Sätze, 0:3 Tabellenpunkte). Mit Daniel Zilic hatte Rixen einen stärkeren Widersacher als in der ersten Begegnung neben sich. Nach dem Gewinn des ersten Durchgangs fand der SVN-Kapitän nicht mehr in sein Spiel und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Remer war gegen den Deutschen Einzelmeister von 1998, Florian Pößl, von Beginn an der Underdog und verlor klar. Unger hatte im Duell mit dem früheren SVN-Spieler Felix Auer nur wenige Möglichkeiten und zog ebenfalls den Kürzeren. Murrills dagegen gewann dank einer guten kämpferischen Vorstellung gegen Nathan Lake, die Nummer 134 der Welt.

Statistik: Pos. 1: Adam Murrills – Nathan Lake 3:0 (16:14, 11:6, 12:10); Pos. 2: Felix Unger – Felix Auer 0:3 (4:11, 6:11, 4:11); Pos. 3: Hendrik Remer – Florian Pößl 0:3 (4:11, 7:11, 5:11); Pos. 4: Kai Rixen – Daniel Zilic 1:3 (11:9, 8:11, 4:11, 4:11).

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