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Pferdesport : „Eine gigantische Atmosphäre – ich liebe dieses Turnier“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auch die Dressurreiterinnen schwärmen von den VR Classics in Neumünsters Holstenhallen.

Nicht nur der Start bei den VR Classics war Premiere für die schleswig-holsteinische Reiterin Franziska Schwiebert. Mit ihrem zwölfjährigen Westfalen-Wallach Fuerst Rohan startete sie zudem auch in ihrer ersten internationalen Prüfung im „Kreis der Profis“. Und diese Premiere war geglückt, Platz 5 wurde es am Ende für die Reiterin aus Kattendorf im Kreis Segeberg mit einem Ergebnis von 69,66 Prozent. Den Sieg in der internationalen Dressurprüfung Klasse S holte sich die Derbysiegerin des Jahres 2011, Kathleen Keller aus Luhmühlen mit ihrem Desperados. Sie brachte es auf ein Ergebnis von 73,34 Prozent.

Von Aufregung bei so viel großer Konkurrenz war bei der erst 17-jährigen Schwiebert nichts zu spüren: „Bisher bin ich zwar nur im Junioren-Bereich international gestartet, doch Fuerst Rohan ist so entspannt und konzentriert im Viereck, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Es hat Spaß gemacht, vor solch einer Kulisse zu starten, zudem haben große Events schon ein anderes Feeling haben als Jugendturniere.“ Heute Morgen wird es noch mal spannend für Franziska Schwiebert. Sie gehört zu den besten zehn Reitern, die sich für die Intermediaire I qualifiziert haben.

Kathleen Keller machte in Neumünster genau dort weiter, wo sie in Frankfurt beim internationalen Festhallen-Reitturnier aufgehört hatte – ganz weit vorn. Desperados und seine Reiterin kennen sich ein Pferdeleben lang, denn der statiöse Wallach kam bei Familie Keller zur Welt und wurde von Kathleen selbst ausgebildet. Im Finale des Burg-Pokals in Frankfurt erhielt das Paar einen Sonderehrenpreis für die stilistisch exquisite und solide Ausbildung. „Er ist super, lässt mich nie im Stich und lässt sich auch nicht ablenken“, schwärmte gestern die Dressurreiterin, die 2014 ihr Studium der Wirtschafts-Psychologie beendete.

Mit Ulla Salzgeber, der zweimaligen Team-Olympiasiegerin aus Blonhofen, mischte auch eine Weltcup-Kandidatin in der internationalen Prüfung mit. Mit dem erst sieben Jahre alten Sir Simon wurde sie gestern Siebte. Morgen geht es für Salzgeber im Grand Prix um die Qualifikation zur Weltcup-Kür in den Holstenhallen. Das ist eine Aufgabe für ihren Halbtrakehner Herzrufs Erbe, „Herzi“ genannt. Der kennt die Holstenhallen in- und auswendig und seine Reiterin ebenfalls. „Neumünster ist einfach großartig. So ein tolles Publikum und so eine gigantische Atmosphäre – ich liebe dieses Turnier“, strahlte Salzgeber.

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erstellt am 13.Feb.2015 | 14:00 Uhr

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