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Reiten : Eine Bühne für den Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auch Schleswig-Holsteins junge Springsportler präsentieren sich ab Donnerstag beim internationalen Reitturnier in Neumünster.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Der Countdown für Schleswig-Holsteins Spitzenereignis in Sachen Pferdesport läuft. Kaum ist das Pferdestammbuch nach einem höchst erfolgreichen Wochenende raus aus den Holstenhallen, ziehen die VR Classics ein. Mit dem internationalen Hallenreitturnier findet vom 13. bis zum 16. Februar eines der ältesten deutschen Turniere in Neumünster statt. Höhepunkt für die Fans sind die Weltcup-Kür sowie der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken am kommenden Sonntag.

Höhepunkte gibt es natürlich auch für die Reiter. Hannes Ahlmann aus Reher etwa fiebert dem Championat der Pferdestadt Neumünster (Ponys) und dem Jugend-Team-Cup Schleswig-Holstein und somit dem kommenden Donnerstag entgegen. Ahlmann ist erst zwölf Jahre alt und zählt zum Teilnehmerfeld des internationalen Turniers. Wobei international relativ zu sehen ist, denn wenn es für den Schüler schon um richtig etwas geht, sind Stars wie Marco Kutscher oder Carsten-Otto Nagel noch auf der Anreise. Dass Hannes Ahlmann bei den VR Classics dabei ist, verdankt er seinem Können und Lila Grace. Mit seinem Pony qualifizierte sich der noch recht junge Springreiter am vergangenen Wochenende für das Championat der Ponyreiter, beim Jugend-Team-Cup zählte er 2013 zur siegreichen Mannschaft beim Finale in Kiel. Klar, dass das TT-Team, für das er startete, einen wie Hannes Ahlmann nun auch wieder dabei haben möchte. Bereits am Donnerstag geht es für Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter um die ersten nationalen Finals und die Einlaufprüfung im Jugend-Team-Cup.

Die VR Classics sind also auch 2014 eine Bühne für den Springsportnachwuchs aus Schleswig-Holstein, genauso wie für den internationalen Sport. Der ist in beiden Disziplinen mit insgesamt 240 000 Euro Preisgeld dotiert und lockt reichlich Prominenz an: Titelverteidiger Marco Kutscher aus Riesenbeck genauso wie den Mannschafts-Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele, Maikel van der Vleuten sowie seinen Teamkollegen und Olympia-Zweiten Gerco Schröder aus den Niederlanden. Vier Weltranglistenspringen schaffen einfach Begehrlichkeit. Das gilt uneingeschränkt auch für den Dressur-Weltcup. Die sechste von acht Stationen steuern 20 Kandidaten an, darunter auch die drei deutschen Europameisterinnen Helen Langehanenberg, Isabell Werth und Fabienne Lütkemeier.

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