Handball : Eine Abschiedsgala für Andrea Petersen

So hat man sie schätzen und lieben gelernt: Andrea Petersen, hier im Dress des TSV Wattenbek in der Saison 2012/13.
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So hat man sie schätzen und lieben gelernt: Andrea Petersen, hier im Dress des TSV Wattenbek in der Saison 2012/13.

Eine der besten Neumünsteraner Handballerinnen überhaupt steht morgen im Fokus.

shz.de von
03. Januar 2015, 17:00 Uhr

Die „Grand Dame“ des Neumünsteraner Handballsports sagt „tschüss“ – und darf sich auf einen großen Bahnhof mit vielen bekannten Gesichtern freuen. Nachdem Andrea Petersen mit 45 Jahren ihre aktive Karriere nach fast drei Jahrzehnten Handball von der Kreis- bis zur Regionalliga nach der vergangenen Saison beendet hatte, wollen sich nun ihre Freunde zusammen mit ihr am morgigen Sonntag an gemeinsame Erlebnisse erinnern. Um 11 Uhr startet in der KSV-Halle das Abschiedsturnier für ein echtes Urgestein des Kreishandballverbandes Neumünster.

Vier Mannschaften lassen 20 Minuten lang im Jeder-gegen-jeden-Format alte Zeiten wieder aufleben. Neben dem „Team Andrea“, bestehend aus alten Weggefährtinnen Petersens, und der ersten Männermannschaft des MTSV Olympia werden ebenfalls die Oberligafrauen des TSV Wattenbek auflaufen. Das vierte Team im Bunde wird von der einstigen Regionalliga-Fangemeinde, der so genannten HSG Frettchenfreunde, gebildet. Eingeladen wurden auch sämtliche Trainer, die Petersen während ihrer Laufbahn mit mehr als 3000 Toren in 650 Spielen begleitet haben. Dazu zählen Michael Schwarz, Stephan Schröder, Uwe Jantzen, Volker Paul, Helge Rahn, Torge Haß und Lars Ohmsen. Auch Olympias Ehrenvorsitzender Lutz Dallmeyer, der sich einst immer für sein damaliges Regionalligateam stark machte, steht auf der Gästeliste.

Organisiert haben das morgige Abschiedsspektakel am Hansaring Petersens ehemalige Mitstreiterinnen Janina Neumann (34/zurzeit aktiv beim Kreisoberligisten SV Tungendorf) und Jana Reinert (32/momentan beim Landesligisten SG Bordesholm/Brügge am Ball), die beide fast ein Jahrzehnt lang an Petersens Seite für Olympia auf Torejagd gegangen waren. „Es soll eine schöne Veranstaltung für Andrea, ehemalige Fans, Wegbegleiter und Interessierte werden“, rührt Reinert die Werbetrommel. Eintritt wird morgen nicht erhoben, doch es wird ein Spendensparschwein aufgestellt. Die darin gesammelten Erlöse sollen dem Inklusionsprojekt „Handiball“ des SC Gut Heil zu Gute kommen.

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