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Badminton : Ein warmer Regen für Wittorf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Blau-Weißen erhalten 5000 Euro für vorbildliche Talentförderung.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 12:30 Uhr

Die Deutschlandtour zur Verleihung des „Grünen Bandes 2014“ hat nun auch Schleswig-Holstein erreicht. Am Sonnabend wurde die Badmintonabteilung von Blau-Weiß Wittorf für ihre „vorbildliche Talentförderung“ durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit der Commerzbank ausgezeichnet – als einer von 50 Vereinen bundesweit.

Nachdem die Badmintonsparte Wittorfs bereits Auszeichnungen, wie den Hans-Hansen-Preis des Landessportverbandes (LSV) 2007 und 2010, die Ernennung zum „Talentnest“ durch den Deutschen Badmintonverband (DBV) 2008 sowie den Status „Talentstützpunkt des DBV“ im Jahr 2013, entgegengenommen hatte, würdigte nun also auch der DOSB die Nachwuchsarbeit der Neumünsteraner.

Nach einleitenden Worten des LSV-Vizepräsidenten Heinz Jacobsen begründete der Filialleiter der Commerzbank Neumünster, Udo Gördes, die Auszeichnung Wittorfs. „Das ,Grüne Band’ steht für eine kontinuierliche Nachwuchsförderung für Sportlerinnen und Sportler. Der DOSB und die Commerzbank haben sich dies zu ihrer Philosophie gemacht. Die Kinder sollen Fairness, Teamgeist, Respekt und Toleranz lernen. Deswegen ist Blau-Weiß Wittorf besonders für diese Prämierung geeignet“, lobte Gördes und überreichte den mit stolzen 5000 Euro dotierten Preis. „Insbesondere junge Talente, wie Bjarne Geiss, Patrik Neubacher oder auch Neele und Ina Voigt, geben uns das Gefühl, dass in diesem Verein eine gute Nachwuchsarbeit geleistet wird“, erklärte Gördes. Im Lager der Blau-Weißen wurde verständlicherweise um die Wette gestrahlt. „Wir sind sehr stolz auf diese Ehrung als einziger Sportverein in Schleswig-Holstein“, freute sich der langjährige Spartenleiter Ralf Treptau. Das „Grüne Band“ wurde von ihm und Caren Geiss entgegengenommen. Caren Geiss ist nicht nur Mutter des derzeitigen jugendlichen Aushängeschildes Bjarne Geiss, sondern auch seit 13 Jahren im Jugendbereich engagiert. „Angefangen haben wir mit zwei Trainingseinheiten in der Woche, mittlerweile bieten wir den Jugendlichen 21 Stunden Trainingszeit wöchentlich an. Ganz besonders stolz sind wir auf die große Gemeinschaft zwischen unseren Jungen und Mädchen“, verriet sie.

Das Geld soll natürlich der Nachwuchsförderung zugute kommen. „Wir haben uns bereits Trainingsgeräte für den Athletikbereich und zur Körperstabilisation angeschafft“, verriet Treptau und ergänzte: „Alles in allem wird das Geld aber eher als Puffer dienen.“

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