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Handball-Kreisoberligen Mitte : Ein Trio mischt munter mit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gut Heil, Wift III und SGBB II schälen sich als Topteams heraus.

Die Neumünsteraner Vertreter in der Männerhandball-Kreisoberliga untermauerten mit weiteren Siegen ihre Ambitionen. Drei der vier Teams sind unter den ersten vier zu finden, nur die HSG 91 Nortorf (vierte Niederlage im fünften Spiel) schert aus der erfolgreichen Riege aus.

HSG 91 Nortorf – HSG Kremperheide/Münsterdorf II 24:28 (14:17). Bis zur 18. Minute arbeiteten sich die Gastgeber einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus (12:10/18.). Doch zwei unmittelbar folgende Zeitstrafen für die Nortorfer bedeuteten eine zeitweise doppelte Unterzahl. Die Gäste nutzten den entstandenen Platz und übernahmen die Führung (14:12 aus Gästesicht/24.). Im zweiten Durchgang kämpften sich die Einheimischen wieder heran (23:24/52.). Letztlich machte ihnen aber die schlechte Wurfausbeute einen Strich durch die Rechnung, wie Trainer Thies Ahlrichs betonte: „Wenn man die Bälle nicht reinmacht, kann man nicht gewinnen.“

HSG 91 Nortorf (Tore in Klammern): D. Reese, Schulz – Förster (5/davon 3 Siebenmeter), Jahnke, Stricker, Klindt (3), M. Reese (2), Siebken, Harbs (2), F. Reese (5), Bahr (3), Weimann (3), Jansen (1), Rohwer.

Nächster Gegner: SG Kollmar/Neuendorf (A/Sonnabend, 7. November, 16.30 Uhr).


HSG Störtal Hummeln – SC Gut Heil Neumünster 35:39 (14:22). Das 1:0 war der einzige GHN-Rückstand des gesamten Spiels. Bereits bis zur Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste deutlich auf 13:7 ab (16.). Im weiteren Verlauf stellten sie sich immer besser auf das körperbetonte Spiel der Hausherren ein und bauten den Vorsprung bis zum Pausenpfiff kontinuierlich aus. In Hälfte zwei brachte GHN-Coach Mark Stammler mit zahlreichen Auswechselungen Unruhe in das Spiel seiner Mannschaft. „Hier habe ich wohl mit meinen Experimenten ein wenig übertrieben“, nahm er das etwas knappe 29:32-Zwischenresultat (51.) auf seine Kappe. Unterm Strich geriet der Erfolg der Gäste nie in ernsthafte Bedrängnis.

SC Gut Heil Neumünster: F. Müller, Köll - Tietgen (6), Knapp, Theen, Velovic, Thomas (4), Neumann, Woop (6), Steffens (3), Steinfeld, L. Müller (5), Fleischer (12), Hinz (3).
Nächster Gegner: SGBB II (H/Sonnabend, 7. November, 15.45 Uhr).

SG Bordesholm/Brügge II – MTV Herzhorn II 25:22 (9:12). Die Bordesholmer fanden in der ersten Hälfte nicht zu ihrem Spiel (7:8/19.). „Unsere Verzögerungstaktik ging nicht auf“, kommentierte SGBB II-Coach Eike Rix. Erst mit Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Einheimischen den nötigen Durchblick, um die Partie zu kippen (14:13/38.). Die Mannschaft setzte die Trainervorgabe (mehr Tempospiel) gut um, und auch die Abwehr stand sicher, nachdem der Herzhorner Haupttorschütze offensiv aus dem Spiel genommen worden war. Als es zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 23:22 noch einmal interessant zu werden drohte, entschärfte SGBB II-Schlussmann Finn Nielsen jeden gegnerischen Versuch.

Bordesholm/Brügge II: Möller, Nielsen - Behnfeld (5), Lau (6/4), Thielsen (9), Glumm (1), Elwardt, Killat, Röscheisen (1), Koch (1), Grünewald (1), Sarau (1/1), Scherwinski, Britschin.

Nächster Gegner: Gut Heil (A/Sonnabend, 7. November, 15.45 Uhr).

TSV Alt Duvenstedt II – SG Wittorf/FTN III 33:33 (15:16). Gästetrainer Michael Knapp berichtete von einer „von der ersten bis zur letzten Minute durchweg spannenden Begegnung“. Beide Teams waren auf Tempo ausgelegt, das Spiel war von ständigen Führungswechseln geprägt. In der 19. Minute etwa lag Wift III mit 8:7 vorn. Keine der beiden Mannschaften ließ mehr als zwei Tore Abstand zu. So führten die Gäste mit 24:22 (44.) oder aber die Einheimischen mit 30:28 (54.). 60 Sekunden vor Schluss hieß es 32:32, anschließend packten beide Seiten noch einen Treffer drauf. „Bei uns machen sich trotz breitem Kader die zahlreichen Verletzten bemerkbar. Insofern sind wir mit dem Remis zufrieden“, bilanzierte Knapp.

SG Wittorf/FTN III: Gilly, Göttsche - Föh, Doose (2), Gau (3), Puphal (1), Mönke, B. Sievers, Tomaschewski (9/2), Steffen (6), Borde (2), Aust (2), Schmitt (4), Reß (4/4).

Nächster Gegner: Eider Harde III (H/Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr).

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