Handball-Kreisoberliga Mitte Frauen : Ein schweres Stück Arbeit für SVT

Ein intensives Duell liefern sich hier Tungendorfs Nina Berg und Daniela Biel (Nr. 6) von der HSG Horst/Kiebitzreihe. Beobachtet wird diese Aktion von Biels Teamkollegin Svea Münster sowie Nancy Berndt (Nr. 4) vom SVT.
Ein intensives Duell liefern sich hier Tungendorfs Nina Berg und Daniela Biel (Nr. 6) von der HSG Horst/Kiebitzreihe. Beobachtet wird diese Aktion von Biels Teamkollegin Svea Münster sowie Nancy Berndt (Nr. 4) vom SVT.

Sowohl Tungendorf als auch Nortorf gewinnen ganz knapp. Wift II präsentiert sich stark verbessert, Wift III schlägt sich tapfer.

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12. März 2014, 08:00 Uhr

Nicht nur das Kreisderby in der Frauenhandball-Kreisoberliga zwischen der HSG 91 Nortorf und der HSG WaBo endete mit dem 20:19 sehr knapp. Auch der SV Tungendorf konnte gegen die HSG Horst/Kiebitzreihe mit dem 13:12 gerade eben die Punkte für sich notieren. Deutlicher fielen da der 23:12-Heimsieg der SG Wittorf/FTN II gegen den TSV Kremperheide, der 21:14-Sieg des FC Torpedo gegen den MTV Herzhorn II und die 10:29-Auswärtsniederlage der SG Wittorf/FTN III beim Spitzenreiter Münsterdorfer SV II aus.

Münsterdorfer SV II – SG Wittorf/FTN III 29:10 (15:9). Bei der SG Wift III ist zum Saisonende hin eine Steigerung zu vermelden – so auch im Spiel beim Spitzenreiter Münsterdorf II. Immerhin konnten die als Absteiger feststehenden Neumünsteraner dort in der ersten Halbzeit nach Aussage von Trainer Harald Sucura gut mithalten. Als Beleg dienten die Zwischenstände von 4:3 (4.) und 5:6 (14.) jeweils aus Gästesicht. Dann wurde der Rückstand etwas größer und erhöhte sich über 6:11 (21.) bis zur Pause auf 9:15. „Mit nur sechs Toren gegen den Spitzenreiter zurückzuliegen, ist absolut in Ordnung“, sagte Sucura. In der Folge spielten die Einheimischen ihre Überlegenheit dahingehend aus, dass sie in der Abwehr so gut wie nichts mehr zuließen. Wift III gelang nach dem Wiederbeginn nur ein Tor. „Das ist natürlich viel zu wenig. Aber unterm Strich sind die 29 Gegentreffer okay“, meinte Sucura.

SG Wittorf/FTN III (Tore in Klammern): Voßbeck - Vasel (3), Dencker, Bromm, Schulz, Langmaack (2), Rasch (1), Hartmann, Bach, Baumann, Schönhoff (1), Lietzau, Norden (3).


HSG 91 Nortorf – HSG WaBo 20:19 (10:11). Die Teams bewegten sich stets auf Augenhöhe, mehr als zwei Tore Abstand wurden nicht zugelassen. Als „schön spannend“ bezeichnete Nortorfs Trainer Jörg Clausen die Partie, gestand aber auch ein, dass es durchaus nicht so hätte sein müssen, wenn zum Beispiel die vier verworfenen Strafwürfe verwandelt worden wären. „Wir hätten das Geschehen klarer gestalten können. Aber am Ende zählte die Riesenfreude, dass wir gegen Wankendorf/Bornhöved endlich mal gewinnen konnten. Bislang hatten wir drei Mal gegen diesen Kontrahenten verloren“, erklärte Clausen. Sein Pendant Roland Knöchel gab zu Protokoll: „Es war letztlich ein gutes Spiel von beiden Seiten. Eine Punkteteilung wäre auch gerecht gewesen.“

HSG 91 Nortorf: Bruhn - Albrecht (4), Fischer (2), Fock (3), Ebbesen, Wittmaack (1), Clausen (2), Voss (1), Janssen (2), Wollny, Reese (5).

HSG WaBo: Kanopka - Könnecke (2), Schultz (5), WItten (3), Dallmeyer, Schawohl (3), Harder (1), S. Henningsen, Bass (1), Griese (3), Dräger, Baer (1).

SG Wittorf/FTN II – TSV Kremperheide 23:12 (14:7). Wift II präsentierte sich gegenüber dem Vereinsderby bei der eigenen „Dritten“ (18:9) stark verbessert. Erst in der 19. Minute ließen die Einheimischen den zweiten Treffer des Tabellenvorletzten zu, hatten indes aber bereits selbst zehn Tore erzielt. „In Hälfte zwei ging es munter so weiter, alle Spielerinnen waren somit in der Torschützenliste breit vertreten“, konnte Wift II-Trainer Ingo Schmich erfreut berichten. Er ergänzte: „Nur einige Aluminiumtreffer und überhastete Torabschlüsse von uns verhinderten eine noch höhere Niederlage für Kremperheide.“

SG Wittorf/FTN II: Duske - Griese (3), Behrend (3), Westphal (3),Wendt (2), Hänfler (4), Gau (4), Kramer (1), Möller (2), Küster (1).


FC Torpedo 76 – MTV Herzhorn II 21:14 (12:5). Vielleicht lag es an der ungewohnt frühen Anwurfzeit von 10.30 Uhr, dass die Frauen des FC nur sehr langsam ins Spiel fanden. „Und das, obwohl wir endlich mal wieder alle an Bord hatten“, wunderte sich Torpedo-Trainer Mario Naumann. Ab der zwölften Minute waren dann aber alle wach, und dank einer guten Deckungsarbeit konnten sich die Einheimischen mit sieben Toren in Folge absetzen und zur Halbzeit mit einer 12:5-Führung in die Kabine gehen. Von dort kehrten alle jedoch eher verschlafen zurück und leisteten sich viele technische Fehler und unkonzentrierte Würfe. „Wir haben erst in der 45. Minute den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielt, Herzhorn II war daher sogar auf vier Tore herangekommen. Aber zum Glück stand die Deckung in der Folge wieder besser“, berichtete Naumann, dessen Team schließlich souverän siegte.

FC Torpedo: Kern, Schulz - Böhmfeld (4), Delfs (3), Ohrt (4), Stoffers, A. Uhlemann, Beucker (1), Ruzic (3), Holm, Steffens (2), Währer (2), Petersen (2).


SV Tungendorf – HSG Horst/Kiebitzreihe 13:12 (7:6). „Es war ein schweres Stück Arbeit für uns, diese beiden Punkte in Tungendorf zu behalten“, resümierte SVT-Coach Mario Schlüter. Seine Truppe erwischte den besseren Start, führte in einer sehr torarmen und sehr hart geführten Partie in der 15. Minute mit 5:2. „Dann haben unsere Nerven beim Abschluss geflattert, und die Deckung fiel vier Mal auf den gleichen Ablauf herein, sodass es in der 28. Minute 6:6 stand“, sah Schlüter plötzlich eine „enge Kiste“. Nachdem der SVT bis zum Pausenpfiff einen 7:6-Vorsprung erkämpft hatte, ging es auch nach dem Wiederbeginn zur Sache. Nur Tore blieben weiter Mangelware (8:8/38.). Dem SVT gelang es in der 55. Minute, erstmals wieder zwei Treffer vorzulegen (12:10). Doch 14 Sekunden vor Schluss erzielten die Gäste das 12:12. Dank der Grünen Karte konnte in den Reihen der Tungendorferinnen noch ein geordneter Angriff besprochen werden. Mit dem Schlusspfiff verwandelte Kim Schwardt nervenstark einen Strafwurf und sicherte den doppelten Punktgewinn. „Somit sind wir weiterhin in eigener Halle verlustpunktfrei. Ich bin sehr zufrieden. Maren Hornauf, die mal wieder 60 Minuten im Tor spielte, war ein guter Rückhalt. Der Rest hat nicht geglänzt, aber gekämpft. Auf Grund einer Chancenmehrheit auf unserer Seite war der glückliche Sieg nicht unverdient“, bilanzierte Schlüter.

SV Tungendorf: Hornauf - Riepen, Berndt (1), Berg (1), Hildebrandt (1), Spethmann, Schwardt (5), Krebs (2), Dose (3).

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