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Pferdesport : Ein Doppelerfolg für „Team Werth“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die fünfmalige Olympiasiegerin und ihre Bereiterin Beatrice Buchwald machen die Spitzenplätze unter sich aus.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Besser konnte das Ergebnis für die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) und ihre Bereiterin Beatrice Buchwald in den Holstenhallen kaum aussehen. Platz 1 und 2 in der nationalen Grand Prix-Prüfung ließen keinen Platz für Zweifel am „Team Werth“ zu.

Die in Voerde beheimatete Buchwald setzte sich mit der oldenburgischen Stute Weihegold und unschlagbaren 75,10 Prozent an die Spitze der Prüfung und ließ dabei ihre Konkurrenz weit hinter sich. Und genau zu dieser Konkurrenz gehörte eben auch „die Chefin“ mit ihrem Laurenti. Werth zeigte sich mächtig stolz über das Ergebnis ihrer Bereiterin und deren Sportpartnerin – doch nicht nur darüber. Auch Laurenti, ein elfjähriger Oldenburger Wallach aus dem Besitz von Madeleine Winter-Schulze zauberte Werth ein Lächeln ins Gesicht. „Ich bin absolut zufrieden mit dem zweiten Platz in dieser Prüfung und freue mich natürlich sehr für Beatrice. Laurenti hat meine Erwartungen übertroffen. Er ist zwar noch etwas unerfahren, und es gab ein paar Wackler in der Aufgabe. Aber er besitzt hervorragende Grundvoraussetzungen“, sagte Werth. Sie war bereits sechs Mal siegreich im Weltcup bei den VR Classics. Ob die Holstenhallen nach so vielen Erfolgen mittlerweile zum heimischen Wohnzimmer geworden seien, verneinte Werth: „Jedes Turnier ist eine neue Herausforderung, gerade auch mit noch unerfahrenen Pferden.“
Die beiden Nachwuchstalente Laurenti und Weihegold – die Stute konnte bereits die beiden Nachwuchsserien Burg-Pokal und Louisdor-Preis für sich entscheiden – kannten die Holstenhallen noch nicht, dafür hat Weltcup-Kandidat El Santo NRW in Neumünster schon aufgetrumpft. Mit dem braunen Wallach wird Werth heute im Grand Prix die Qualifikation zur Weltcup-Kür bestreiten. Dann schaut Buchwald von außen zu – bis zum ersten Weltcup-Start haben beide noch Zeit.

Bestes „Nordlicht“ in der nationalen Dressurprüfung war der Landesmeister von Hamburg und Schleswig-Holstein, Wolfgang Schade, mit dem schicken braunen Hengst Dressman. Er wurde Neunter. Für Werth, Schade und Co. geht es morgen vor der Weltcup-Entscheidung an der Justus-von-Liebig-Straße in den Grand Prix Special.

Vor dem Grand Prix zeigten sich gestern die internationalen Teilnehmer in der kleinen Dressur-Tour. Dort holte Derbysiegerin Kathleen Keller mit Desperados den zweiten Sieg in Folge, Dressur-Promi Ulla Salzgeber freute sich über Platz 3 mit Sir Simon und erklärte: „Ich bin super happy mit dem jungen Pferd.“ Für Franziska Schwiebert (Kattendorf) und Fuerst Rohan wurde es Platz 6 – ein solides Debüt der 17-Jährigen auf internationaler Bühne.

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