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Handball-Kreisligen : Doppelte Heimpleite für den SVT II – Nortorf II verpasst Remis gegen Spitzenreiter

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In der Handball-Kreisliga der Männer verliert die Tungendorfer Reserve nicht nur gegen die eigene „Erste“. Bei den Frauen kratzt die HSG 91 Nortorf an einer kleinen Sensation.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 09:00 Uhr

Gleich zwei weitere Niederlagen mussten die Kreisliga-Handballer des SV Tungendorf II einstecken. Gegen die eigene „Erste“ gab es ein 16:29, gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV verlor die SVT-Reserve mit 17:20. Die SG Wittorf/FTN IV kassierte gegen Spitzenreiter TSV Owschlag II eine klare 23:34-Heimniederlage.

Bei den Frauen überflügelte der TSV Wattenbek II zum Rückrundenstart durch einen 25:14-Heimsieg im direkten Duell die Bramstedter TS in der Tabelle. Gegen den Spitzenreiter SV Hüttener Berge musste die HSG 91 Nortorf II eine knappe 16:17-Niederlage in eigener Halle hinnehmen.

Kreisliga Männer

SV Tungendorf II – HSG S/W/RD IV 17:20 (8:9).

Bis zur 15. Minute wahrte die Reserve einen knappen Vorsprung (6:5), büßte die Führung dann aber unter anderem wegen drei verworfener Siebenmeter bis zur Pause ein (8:9). Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV lag vor Beginn der Schlussphase mit 17:14 vorn (49.), dann aber stemmten sich die Tungendorfer gegen die Niederlage und glichen aus (17:17/54.). Am Ende produzierte der SVT II aber doch zu viele Fehler, hatte zudem nicht das nötige Glück auf seiner Seite und stand wieder einmal mit leeren Händen da.

SV Tungendorf II (Tore in Klammern): Brandt, Thun – Nagel (8), Spethmann (3), Johannsen (3), Kolthoff (2), Höwt (1), Pommerenke, Schlüter, Dorband, Tonn.

SV Tungendorf II – SV Tungendorf 16:29 (7:12).

Der Versuch, die eigene „Erste“ durch gutes Rückzugsverhalten ins Positionsspiel zu zwingen, gelang der SVT-Reserve nur zu Beginn. In der zehnten Minute (4:4) nahm der Trainer der „Gäste“, Lars Lemsky, die erste Auszeit. Danach lief es bei seinem Team besser, das sich bis zur Pause auf 12:7 absetzte. Zwischen der 37. und der 43. Minute sorgte die Lemsky-Truppe dann mit einem Zwischenspurt von 15:10 auf 22:12 für die Entscheidung. „Wir müssen endlich mal über 60 Minuten eine konstante Leistung zeigen, dann werden sich auch Erfolge einstellen“, sagte SVT II-Betreuer Michael Kruse.

SV Tungendorf II: Thun, Brandt – Tonn (6), Pommerenke (4), Johannsen (4), Kolthoff (1), Höwt (1), Dorband, Nagel, Spethmann.

SV Tungendorf: Lother (1) – P. Schmidt-Holländer (5), M. Kraft (5), Bottke (4), Dose (3), Mittendorfer (2), Deutschmann (2), Horst (2), Meder (2), Henkel (1), D. Kraft (1), Gass (1), C.Schmidt-Holländer, Beierke.

SG Wittorf/FTN IV – TSV Owschlag II 23:34 (12:13).

„In der ersten Hälfte haben wir gut mitgehalten, in der zweiten unseren Gegner aber durch technische Fehler stark gemacht“, betonte Wittorfs Spielertrainer Florian Kramer. Mit einem 12:13-Rückstand gegen den Spitzenreiter ging es in die zweite Hälfte, in der die Gäste das Tempo steigerten (20:27/ 49.). Am Ende ließen die Fehler der Blau-Weißen eine Aufholjagd nicht einmal ansatzweise in Gang kommen.

SG Wift IV: Gera, Rohlf – Puphal (3), Schillhorn (3), Kurepkat, Krause, Tanck (1), Kramer, Graas (4), M. Schönhoff (1), Schelzig (5), Dettmann, Most (6).

Kreisliga Frauen

TSV Wattenbek II – Bramstedter TS 25:14 (8:4).

Von Beginn an hatten die Gastgeberinnen das Zepter in der Hand, doch insgesamt fielen vor der Pause kaum Tore (8:4). Die Wattenbeker Reserve steigerte sich in der zweiten Hälfte im Angriff (16:9/45.). Zwar kam Bramstedt noch einmal heran (17:13/53.), doch letztlich brachten auch taktische Umstellungen keine Wende mehr.

TSV Wattenbek: Röscheisen – Bormann, Schmidt (9), Reese (2), Schoch, Müller, Meier-Mielke (3), Naber, Schmahl (3), Schütt (2), Nell (5), Bahr (1).

Bramstedter TS: Jantzen, Muschner – T. Lapöhn (1), L. Maczeyzik (1), Wiese (3), Knödler (3), B. Lapöhn, Staschik, Blume (3), Floss, Poggensee (1), S. Maczeyzik, Mehrens (2).

HSG 91 Nortorf II – SV Hüttener Berge 16:17 (3:8).

„Die ersten 30 Minuten waren im Angriff gruselig“, betonte Nortorfs Betreuer Jan Henrik Schafranski, dessen Team zur Pause mit 3:8 gegen den Tabellenführer zurücklag. In der zweiten Hälfte lief es auf beiden Seiten besser. Von einem 9:14-Rückstand (46.) ließen sich die Gastgeberinnen nicht beeindrucken und schnupperten spätestens nach dem Anschlusstreffer zum 14:15 (58.) an einer kleinen Sensation. Doch am Ende brachte der SV Hüttener Berge einen knappen und glücklichen Sieg über die Zeit. „Auf Grund der zweiten Halbzeit wäre eine Punkteteilung verdient gewesen“, meinte Schafranski.

HSG 91 Nortorf II: Graap, Küchenmeister – Förster, M. Döring (4), J. Döring (2), Neumann (4), Schultz (3), Bundtzen (1), Pflugradt (1), Rohde, Wriedt (1), M. Trede.

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