Tennis : „Die ganze Stadt zittert mit“

Verdiente Auszeichnung: Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras ehrt Neumünsters Profi-Tennisspielerin Mona Barthel mit der Sportplakette in Silber.
Verdiente Auszeichnung: Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras ehrt Neumünsters Profi-Tennisspielerin Mona Barthel mit der Sportplakette in Silber.

Neumünsters Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras zeichnet Mona Barthel mit der Sportplakette in Silber aus.

shz.de von
19. November 2013, 08:00 Uhr

Besser spät als nie! Tennisprofi Mona Barthel nahm gestern von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras die Sportplakette der Stadt Neumünster in Silber entgegen. Nachdem sie bereits im Jahr 2011 die Plakette in Bronze erhalten hatte, wurde sie nun nachträglich für ihre Leistungen im Jahr 2012 ausgezeichnet.

„Ich freue mich, dass ich jetzt schon zum zweiten Mal eine kleine Extra-Ehrung der Stadt bekomme“, schmunzelte Barthel, die zehn Monate im Jahr auf der Profi-Tour der Damen unterwegs ist, sodass eine frühere Ehrung nicht möglich war. Im Jahr 2012 verbesserte sich die Neumünsteranerin von Platz 67 der WTA-Weltrangliste auf Position 39. Aktuell ist sie auf Platz 34 notiert und feierte in diesem Jahr außerdem ihr Debüt im deutschen Fed Cup-Team und den Turniersieg beim Hallenevent in Paris. „Das war ein unglaubliches Erlebnis und hat mir gezeigt, dass ich mit den Besten der Welt mithalten kann“, meinte die 23-Jährige. Oberbürgermeister Dr. Tauras schätzt die Tennisspielerin derweil nicht nur als herausragende Sportlerin, sondern auch als Repräsentantin der Schwalestadt. „Mona Barthel hat eine rasante und tolle Entwicklung hingelegt. Wenn ich morgens unter der Dusche von ihren Erfolgen höre, ist alles gut. Die ganze Stadt zittert mit ihr mit“, erklärte er.

Aktuell bereitet sich Barthel in Neumünster und Wahlstedt auf den Start in die neue Saison vor. Bereits am 23. Dezember startet der Flieger in Richtung Australien. „Es geht darum, für die neuen Herausforderungen fit zu sein. Es sind die Kleinigkeiten, die auf diesem Niveau den Ausschlag geben“, sagte Barthel, die in Neumünster vor kurzem auch ihren zweiwöchigen Urlaub verbracht hatte – getreu dem Motto „Heimat statt Honolulu“. Unterwegs ist Barthel schließlich ohnehin das ganze Jahr. Noch unklar ist, ob sie mit einem neuen Trainer ins neue Jahr gehen wird. Zuletzt wurde sie von Mutter Hannelore begleitet und von Robert Orlik betreut. „Das werde ich in den kommenden Wochen entscheiden“, verriet Neumünsters amtierende Sportlerin des Jahres. Vielleicht verhelfen neue Impulse nach einem insgesamt eher durchwachsenen Jahr 2013 dann auch zu Erfolgen bei den großen Grand Slam-Turnieren – und dann auch zur Sportplakette in Gold ...

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