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Pferdesport : Der Letzte sollte der Erste sein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Albert Zoer besichtigt den Parcours im Schnelldurchlauf – und gewinnt anschließend die erste Qualifikation zum Youngster-Cup.

„Es gibt in Dänemark nichts Vergleichbares und auch sonst in Deutschland nicht“, sagte gestern Springreiter Sören Pedersen aus Dänemark. Der Sieger des Eröffnungsspringens kennt die Holstenhallen in- und auswendig, weil er bereits seit rund 20 Jahren in Wohlde in Niedersachsen ansässig ist und oft bei den VR Classics starten durfte. „Das gibt es sonst kaum, dass die Zuschauer so dicht dran sind und sich auch noch so gut auskennen“, stellte Pedersen fest – eine Einschätzung, die er mit seinem zweitplatzierten Landsmann Lars Bak Andersen teilt. Der lebt ebenfalls seit rund 20 Jahren in Deutschland, in Elmshorn.

Pedersen vertraute im klassischen Springen ganz und gar auf Tailormade Chaloubet, einen Sohn von Chacco Blue aus der Zucht von Paul Schockemöhles Gestüt Lewitz. Bester Schleswig-Holsteiner war Carsten-Otto Nagel aus Wedel auf Platz 4 mit Alina. Nagel ritt schon als Junior in den Holstenhallen und gewann 2003 den Großen Preis. Und auch „Lokalmatador“ Christian Hess aus Nehms konnte bei den internationalen Eröffnung mit Rang 8 auf Quienna glänzen.

Als Letzter kommen und als Erster die Prüfung beenden: So handhabte der Niederländer Albert Zoer noch vor dem Eröffnungsspringen die erste Qualifikation zur Youngster-Tour, deren Finale der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) morgen ab 16.15 Uhr präsentiert. Alle Kollegen waren schon fertig mit der Parcoursbesichtigung, da hastete der Mannschafts-Weltmeister von 2006 in die Halle 1 und besah sich den Parcours im Schnelldurchlauf. Das war möglicherweise nicht die schlechteste Vorbereitung, denn Zoer und die acht Jahre alte Stute Edorette gewannen diese erste Qualifikation. Damit verwies Zoer auch den Weltranglistenzweiten Christian Ahlmann aus Marl mit Atze auf Rang 2 – und der hatte sich viel Zeit für die Parcoursbesichtigung genommen. Zoer und Ahlmann sind nun auch Kandidaten, die man beim sh:z-Youngster-Finale für die sieben und acht Jahre alten Nachwuchspferde genau beobachten sollte.

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