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Querpass : Demontage

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der VfR Neumünster grenzt seinen Ex-Vorsitzenden Herbert Sander aus.

Beste Freunde werden sie ohnehin nicht mehr, doch nun erfuhr der Streit zwischen dem VfR-Vorstand um Detlef Klusemann und dessen Vorgänger Herbert Sander einen neuen Höhe-, pardon: Tiefpunkt. Sander gab sich in Cloppenburg, zum wiederholten Mal bei einem Rasensport-Spiel, als VfR-Ehrenvorsitzender aus. Ein attraktiver Parkplatz, Tribünenkarten und Zugang zum VIP-Raum – diese Annehmlichkeiten wollte der Boostedter auch in Cloppenburg genießen. Dumm nur, dass der Schwindel aufflog. Denn Sander ist kein Ehrenvorsitzender – einen solchen sieht die VfR-Satzung gar nicht vor –, sondern ein nicht entlasteter Ex-Vorsitzender. Dies alles gipfelte nun darin, dass die Parteien auf anwältlicher Ebene miteinander kommunizierten. Der VfR sprach gegen den 85-Jährigen bei Heimspielen ein „Hausverbot light“ aus. Sander darf sich noch eine Eintrittskarte kaufen und Fußball gucken. Die Nähe zu Spielern und Schiedsrichtern sowie die Aufenthalte im Sicherheits- und VIP-Bereich des VfR jedoch sind ihm endgültig nicht mehr gestattet. Schade, dass sich das vermeintliche Denkmal Herbert Sander zusehends selbst demontiert.

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erstellt am 26.Okt.2013 | 17:00 Uhr

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