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Fussball-SH-Liga : „Das war das beste Spiel, seitdem ich beim PSV bin“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Trainer Patrick Nöhren ist vom Auftritt seines mit 7:0 siegreichen Teams gegen den FC Dornbreite Lübeck begeistert.

Mit einer Galavorstellung hat Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union den FC Dornbreite Lübeck vom Platz gefegt. Vor 142 zahlenden Zuschauern lautete das Endergebnis sage und schreibe 7:0 (4:0). Kaum zu glauben, aber wahr: Dieser Erfolg blieb nicht der höchste des Spieltags in der Schleswig-Holsteinischen Beletage. Denn Spitzenreiter VfB Lübeck besiegte den Tabellendritten Flensburg 08 gar mit 8:0.

Die „Ordnungshüter“ ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, wer der Herr im Hause ist und machten mächtig Dampf. Die erste Schrecksekunde erlebte Dornbreites Coach Gero Maaß bereits nach gut fünf Minuten, als seinem Keeper Philipp Manzow eine Flanke von Dominik Ulrich durch die „Hosenträger“ rutschte und das Spielgerät anschließend knapp am Tor vorbei ins Aus trudelte. Vier Zeigerumdrehungen später ging Gästeverteidiger Piet Behrens zu ungestüm gegen Patrick Fürst vor. Den berechtigten Foulelfmeter nagelte Marinko Ruzic zur 1:0-Führung unter die Latte, ehe Christian Scheinpflug per Abstauber auf 2:0 erhöhte (14.). In der Anfangsphase konnten sich die Dornbreiter glücklich schätzen, dass ihre Abseitsfalle zumeist gut funktionierte, denn die Pässe des PSV in die Spitze kamen präzise, sodass die Offensivakteure der Grün-Weißen mehrmals freie Bahn zum Gästegehäuse gehabt hätten, wenn nicht der Pfiff ertönt wäre. Nach etwa 20 Minuten erholten sich die Lübecker dann ein wenig von dem Doppelschlag und zeigten ebenfalls den einen oder anderen gefährlichen Vorstoß. Doch fehlte bei den Hansestädtern das entscheidende Anspiel, um die gut sortierte PSV-Defensive zu knacken.

Während es auf PSV-Seite Felix Schulz (16.) und Scheinpflug (36.) noch verpassten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, behielt ihr Teamkollege Fürst, der zunächst nach einem feinen Pass von Felix Schulz und dann nach einem Zuspiel von Ruzic jeweils alleine vor Manzow auftauchte, den Überblick und legte noch einmal quer, sodass erst Ruzic (39.) und anschließend Scheinpflug (40.) nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchten und damit den 4:0-Halbzeitstand herstellten.

Nach der Pause zeigte Dornbreite anfänglich noch einmal den Willen, sich nicht weiter düpieren zu lassen. Doch mehr als einen guten Freistoß von Sascha Strehlau, den Morten Nagel über die Latte lenkte (49.), brachte der Gast nicht zu Wege. Spätestens mit dem 5:0 durch Felix Schulz, der nach einem Freistoß von Christoph Pfützenreuter richtig postiert war (58.), ging es wieder ausschließlich in Richtung Dornbreite-Tor. Nachdem Fürst seine starke Leistung im Anschluss an ein Anspiel des eingewechselten Issam Khemiri mit dem 6:0 gekrönt hatte (66.), sorgte Khemiri mit der Vorarbeit zum 7:0 für das Sahnehäubchen: Mit einem Übersteiger ließ er zunächst FCD-Verteidiger Maximilian Grimm stehen, um dann mit einem Rabona – einer Flanke mit gekreuzten Beinen – Scheinpflug zu bedienen, der nur noch einzunicken brauchte (81.).

„Polizisten“-Coach Patrick Nöhren war voll des Lobes: „Das war das beste Spiel, seitdem ich beim PSV bin. Wir waren uneigennützig vor dem Tor, haben Dornbreite mit dem 4:0 vor der Pause den Zahn gezogen und hätten sogar noch höher gewinnen können, wollen aber nicht vermessen sein. Entscheidend für das Ergebnis war, dass wir konzentriert aus der Pause kamen. Das war eine rundum gelungene Sache.“

Polizei-SV Union Neumünster – FC Dornbreite Lübeck 7:0 (4:0)

Polizei-SV Union: Nagel - Sucu, Pinkert, F. Schulz, Ulrich - Gülbay, Pfützenreuter - Fürst (71. Raniewicz), Ruzic (71. Tinney), Bannow (60. Khemiri) - Scheinpflug.

FC Dornbreite Lübeck: Manzow - Grimm, Schlichte, Strehlau, Behrens - Demircan (46. Somodi), Seebauer, Witt, Sauer (71. Posanski) - Zeh, Kalbau (87. Thater).

Beste Spieler: Fürst, Scheinpflug, Pfützenreuter, Ruzic, F. Schulz - Fehlanzeige. – SR: Kohn (Husum). – Zuschauer: 142 zahlende. – Tore: 1:0 Ruzic (10., Foulelfmeter), 2:0 Scheinpflug (14.), 3:0 Ruzic (39.), 4:0 Scheinpflug (40.), 5:0 F. Schulz (58.), 6:0 Fürst (66.), 7:0 Scheinpflug (81.). – Nächster PSV-Gegner: Preetzer TSV (A/Sonnabend, 15.30 Uhr).

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erstellt am 07.Okt.2013 | 08:00 Uhr

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