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Männerhandball-Oberliga : „Das hat mir das ganze Wochenende versaut“

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wifts Trainer Peter Bente ist nach einer unnötigen 32:33-Niederlage bei der HSG Hohn/Elsdorf total vergrätzt.

„Unnötig, ärgerlich, frustrierend.“ Mit diesen Attributen fasste Peter Bente, Trainer des Männerhandball-Oberligisten SG Wittorf/FTN, die 31:32 (17:18)-Auswärtsniederlage seines Teams bei der HSG Hohn/Elsdorf zusammen. Angesichts dessen, dass die Neumünsteraner das Spiel erst in den letzten Minuten und dazu noch nach einer klaren Führung verloren haben, war das eine verständliche Beschreibung.

Normalerweise liegt den Männern der SG Wift die Freitagabend-Spielzeit sehr. Doch auch die HSG Hohn/Elsdorf tritt, so sagt man, gern um diese Zeit an. Vor allem dann, wenn es um Wiedergutmachung für eine zuletzt erlittene Niederlage geht (in diesem Fall 28:35 im Derby beim TSV Alt Duvenstedt). Zunächst hatten die Gäste die Nase vorn, lagen mit 5:3 (10.) in Führung. Aber in der Folge machten sich bei Wift Abwehrschwächen bemerkbar. Insbesondere die Rückraumschützen der HSG Hohn/Elsdorf konnten nicht gestoppt werden, zudem klappte die Zusammenarbeit zwischen SG-Torhüter Jonas Thun und seinen Vorderleuten nicht wie gewünscht. Der Schlussmann hatte einiges zu tun, da in der Abwehr nicht konzentriert gearbeitet wurde. „Wir haben den Gegner in dieser Phase nicht in den Griff bekommen, lagen plötzlich in der 20. Minute mit 11:14 im Rückstand. Mit der Umstellung auf André Hoffmann im Tor wurde zwar ein neuer Impuls gesetzt, aber immer noch wurden die Bälle zu leicht vergeben“, berichtete Peter Bente. Und so wunderte es nicht, dass Hohn/Elsdorf mit einer 18:17-Führung in die Pause ging.

Nach dem Wiederbeginn rissen sich die Gäste am Riemen. In der 50. Minute lag Wittorf/FTN mit 28:25 vorn. „Aber dann haben wir zwei glasklare Chancen in Form von Tempogegenstößen vergeben und es somit verpasst, das Ding festzumachen“, ärgerte sich der Wift-Trainer. Anstatt davonzuziehen, gab es innerhalb der folgenden drei Minuten sogar noch vier Gegentreffer obendrauf. Hohn/Elsdorf zeigte wieder einmal seine Heimstärke, ließ die SG Wift zwar noch zum 30:30 und 31:31 ausgleichen, erzielte aber in der letzten Minute den finalen Treffer zum 32:31.

„Es kam, wie es kommen musste. Wir hatten noch die Chance auf einen erneuten Ausgleich und Punktgewinn, aber unser letzte Angriff endete mit einem schlechten Pass an den Kreis und konnte nicht mehr verwertet werden“, sah Peter Bente ein unbefriedigendes Ende und ergänzte: „Diese Niederlage war völlig unnötig. Die Fehler in der Deckung konnten wir auf Grund unserer unkonzentrierten Angriffe nicht wieder ausgleichen. Dass wir 32 Tore kassiert haben, sagt schon alles. Das hat mir glatt das ganze Wochenende versaut.“ Mit 214:212 Toren hat die SG Wittorf/FTN zwar immer noch ein positives Torverhältnis, das Punktekonto weist mit 6:8 Zählern jedoch mittlerweile einen Minuswert auf.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Thun, Hoffmann - Petersen (3), Rostock (2), Bente (8), Tomaschewski (1), F. Schmidtke (1), Plöhn (3), Rahn (1), Plähn (9/davon 3 Siebenmeter), Aust (1), Lehmann (2), Steffen, Binnewies.

SR: Baganz/Donat (Hamburg-Niendorf). – Zuschauer: 370. – Nächster Gegner: FC St. Pauli (H/Freitag, 20.30 Uhr).

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erstellt am 28.Okt.2013 | 10:00 Uhr

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