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Jahreshauptversammlung : Bönebüttel-Husberg will Schwund im Nachwuchsbereich begegnen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sportverein möchte besonders Mädchen zwischen fünf und 16 Jahren ansprechen. Vorsitzender Jens Rickert wird wieder gewählt.

525 Sportlerinnen und Sportler zählte der SV Bönebüttel-Husberg zum Jahresende 2015. Die Sorgen und Nöte des Vereins unterscheiden sich kaum von denen städtischer und anderer ländlicher Vereine mit vergleichbaren Größenordnungen. Besonders im Nachwuchsbereich macht sich ein Mitgliederschwund bemerkbar. Überdies standen im Vorjahr 87 Vereinsaustritten nur 72 Eintritte gegenüber.

Mit einem Jahresunterschuss von etwa 4000 Euro konnte und kann Husbergs Kassenwart Markus Bahr leben. Besonders in einem Jahr wie dem Jubiläumsjahr 2015 und nach Investitionen wie der Anschaffung eines neuen Rasentraktors sei das bei einem Jahresvolumen von rund 98 000 Euro kein Beinbruch, meinte Bahr auf der von 54 stimmberechtigten Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung seines Vereins am Mittwochabend. Allerdings gebe es vermeidbare Ausgaben. Die inzwischen bei 700 bis 1000 Euro liegenden Aufwendungen für Spielerpässe der Fußballer sind größtenteils Spielerwechseln zwischen den Vereinen geschuldet, erklärte Bahr. Das sei zwar kein schöner Spielzug, aber heute schlicht Realität, hieß es aus dem Vorstand. Deswegen will der Verein dem Vorbild anderer Vereine folgen und bei Neuaufnahmen in der Fußballsparte 15 Euro für erwachsene Spieler und sechs Euro Verwaltungskosten für Jugendliche erheben.

Ein Punkt, mit dem sich der SV Bönebüttel-Husberg dieses Jahr besonders beschäftigen will, ist die Förderung junger Sportler. Hierzu gehöre auch die Ideenfindung für Angebote, die sich an Mädchen im Alter zwischen fünf und 16 Jahren richten, meinte der Vorsitzende Jens Rickert. Und auch im Fußball fehlen junge Spieler, berichtete Jens Butenschön. So konnte 2015 keine C- und D-Juniorenmannschaft auf die Beine gestellt werden, bedauerte der Fußballjugendobmann. Die B-Junioren sollen in einer Gemeinschaft mit dem TSV Gadeland zusammenrücken, das Kinderturnen dagegen wurde inzwischen eingestellt.

Veränderungen gab es auf der Führungsebene von „Bö-Hu“. Nach sieben Jahren Vorstandsarbeit stellten die 2. Stellvertretende Vorsitzende Roswitha Runow und Schriftführerin Lisa Gawlich ihre Ämter zur Wahl – allerdings nicht, ohne für eine Nachfolge zu sorgen, freute sich Rickert bei der Verabschiedung der beiden Vorstandsfrauen. Neue 2. Stellvertreterin des SV Bönebüttel-Husberg wurde Gesa Lucht, und für Gawlich wurde Katharina Jürgensen gewählt. Rickert indes macht weiter, er wurde als Vorsitzender einstimmig wieder gewählt.

Besonders begrüßenswert sei die Teilnahme einiger Flüchtlinge am Vereinsgeschehen, wie etwa in der Tischtennissparte und beim Volleyball, meinte Rickert in seinem Jahresbericht.

Weitere Wahlen: Sportwarte: Frank Kruse-Kummerfeld, Manfred Küster; Mitglied im Ältestenrat: Hannelore Burmeister (alle Wiederwahl); zusätzlicher Beisitzer: Stefan Wiese.

Ehrungen: 15-jährige Mitgliedschaft: Thore-Maximilian Biß, Hendrik Müller, Marion Butenschön, Torben Butenschön, Alexander Girullis, Niels Habermann, Kai Bodo Jentzen, Marvin Radewaldt, Christel Reiter, Steffen Reiter; 25-jährige Mitgliedschaft: Thomas Bartsch, Anke Borrmann-Jeske, Andreas Frank, Benjamin Jeske, Jürgen Meck, Stefan Tollkühn; 30-jährige Mitgliedschaft: Julian Pascal Jetter, Benjamin Gawlich, Meike Lentföhr, Olaf Lentföhr, Thomas Schmid; 35-jährige Mitgliedschaft: Kurt Jensen, Wolfgang Schramm; 40-jährige Mitgliedschaft: Hans Jürgen Rathgen; 45-jährige Mitgliedschaft: Edith Stegelmann, Willi Stegelmann, Renate Wiesner, Oliver Asböck, Manfred Axnick, Ralf Axnick, Gisela Kruse, Hans Kruse, Timm Kruse, Frank Kruse-Kummerfeld, Elfriede Kühl, Joachim Loop, Hans Joachim Schröder, Heike Semrau, Anni Söhrensen; fünfjährige ehrenamtliche Tätigkeit: Evgenia Pronitschew, Brigitte Hartz, Dirk Eberlein, Annkathrin Gripp, Andreas Greier, Arne Petersen; zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit: Gerd Buthmann, Riko Bromm; 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit: Dietrich Laß.

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