2. Badminton-Bundesliga : Blau-Weiß Wittorf überzeugt beim 5:3 in Langenfeld

Anscheinend hatten sie gut gefrühstückt: Noch am Morgen des Spieltags beim FC Langenfeld glaubten Sarah Bok (links) und Neele Voigt nicht an ihren Sieg im Damendoppel, fuhren dann aber nach einer starken Vorstellung einen wichtigen Punkt ein.
Anscheinend hatten sie gut gefrühstückt: Noch am Morgen des Spieltags beim FC Langenfeld glaubten Sarah Bok (links) und Neele Voigt nicht an ihren Sieg im Damendoppel, fuhren dann aber nach einer starken Vorstellung einen wichtigen Punkt ein.

Die Wittorfer Badmintoncracks bringen zwei wichtige Punkte aus Nordrhein-Westfalen mit. Allerdings beklagen die Blau-Weißen auch eine Verletzung von Jan Sören Schulz.

shz.de von
15. Oktober 2013, 13:25 Uhr

Die Auswärtstour in den Westen der Bundesrepublik hat sich für den Badminton-Zweitligisten Blau-Weiß Wittorf durchaus gelohnt. Die Neumünsteraner kehrten mit zwei wichtigen Zählern im Gepäck aus Nordrhein-Westfalen zurück an die Schwale. Beim Aufsteiger FC Langenfeld fuhren die Wittorfer einen 5:3-Sieg ein, gegen den BV Wesel Rot-Weiß mussten sie sich jedoch mit 3:5 geschlagen geben.

„Das Team hat eine super Leistung gezeigt“, berichtete Jan Sören Schulz über das 5:3 in Langenfeld. Insbesondere das Wittorfer Damendoppel habe wahre Größe bewiesen: Laut Schulz hatten Neele Voigt und Sarah Bok noch am Frühstückstisch behauptet, dass ihr Duell gegen Fabienne Köhler und die Schweizerin Jeanine Cicognini nicht zu gewinnen sei. Doch dann zeigten die beiden Wittorferinnen eine herausragende Leistung und bezwangen ihre Kontrahentinnen tatsächlich in drei Sätzen (21:14, 18:21, 21:16). Auch Rafal Hawel bewies Nervenstärke. Der Pole in Diensten der Wittorfer entschied das erste Herreneinzel gegen Sven Eric Kastens mit 16:21, 21:17 und 21:14 für sich und fuhr damit einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Auswärtssieg ein.

Nicht ganz so erfolgreich lief der Auftritt der Blau-Weißen in Wesel. „Dort hat uns einfach das Quäntchen Glück gefehlt“, resümierte Wittorfs Jan Collin Strehse nach der 3:5-Niederlage, bei der die Wittorfer gleich drei Partien erst nach drei Sätzen abgeben mussten. Besonders hart umkämpft war dabei das erste Herrendoppel. Zwar holten sich Martin Campbell und Jan Sören Schulz den ersten Satz mit 21:18 gegen den dreifachen O 35-Europameister Thorsten Hukriede und dessen österreichischen Partner Roman Zirnwald. Danach steigerten sich die Weseler jedoch auf ein sehr hohes Niveau und gewannen die Sätze zwei und drei (21:16, 21:18). Auch das Wittorfer Verletzungspech spielte den Rot-Weißen in die Karten. Im ersten Satz des dritten Herreneinzels musste Jan Sören Schulz beim Stand von 17:17 mit Verdacht auf Muskelfaserriss aufgeben. Strehse fiel im zweiten Durchgang des zweiten Herreneinzels unglücklich aufs Knie, biss aber auf die Zähne und holte gegen Tim Vaessen den dritten Punkt für sein Team (22:20, 27:25).

Die Hinrunde geht am Wochenende 9./10. November zu Ende. Dann trifft Blau-Weiß Wittorf zunächst daheim auf Eintracht Südring Berlin und tags darauf auswärts auf den BV Gifhorn.

FC Langenfeld – Blau-Weiß Wittorf 3:5 – 1. HE: Kastens – Hawel 21:16, 17:21, 14:21; 2. HE: Moreels – Strehse 21:19, 25:23; 3. HE: Wachenfeld – Schulz 21:13, 21:15; DE: Cicognini – Voigt 21:19, 21:4; 1. HD: Kastens/Wachenfeld – Campbell/Schulz 16:21, 16:21; 2. HD: Moreels/McCarthy – Hawel/Strehse 13:21, 12:21; DD: Cicognini/Köhler – Voigt/Bok 14:21, 21:18, 16:21; Mixed: McCarthy/Deprez – Campbell/Bok 15:21, 19:21.

BV Wesel Rot-Weiß – Blau-Weiß Wittorf 5:3 – 1. HE: Wraber – Hawel 13:21, 21:11, 15:21; 2. HD: Vaessen – Strehse 20:22, 25:27; 3. HE: Hukriede – Schulz 21:17, 21:0 (Aufgabe); DE: Diehl – Voigt 21:14, 21:13; 1. HD: Hukriede/Zirnwald – Campbell/Schulz 18:21, 21:16, 21:18; 2. HD: Wraber/Vaessen – Hawel/Strehse 13:21, 17:21; DD: Diehl/Kattenbeck – Voigt/Bok 21:15, 20:22, 21:14; Mixed: Zirnwald/Kattenbeck – Campbell/Bok 21:14, 11:21, 21:16.

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