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2. Basketball-Regionalliga Herren : Basketball-Krimi beim TS Einfeld

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Abstiegsbedrohte „Riesen vom See“ müssen morgen Vizemeister Bramfeld schlagen.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2016 | 09:00 Uhr

Lange Zeit sah es so aus, als solle der TS Einfeld nach seinem Wiederaufstieg im Vorjahr in aller Seelenruhe die Saison in der 2. Basketball-Regionalliga der Herren herunterspielen. Doch nach sieben Niederlagen in Folge steht der TSE vor der finalen Partie unter Druck. Den „Riesen vom See“ droht der Sturz zurück in die Oberliga, die morgige Heimpartie gegen den als Vizemeister feststehenden Bramfelder SV hat Endspielcharakter. Um 19 Uhr geht es in der Halle der Humboldt-Schule los. Sollte Einfeld verlieren, wäre der Abstieg auf Grund der Spieltagskonstellation und zu erwartender Punkte der Hauptkonkurrenten so gut wie sicher.

Mit der BG Halstenbek/Pinneberg ist ein Team bereits nicht mehr zu retten, gesucht werden allerdings noch zwei weitere Absteiger. Fünf Mannschaften befinden sich diesbezüglich in der „Verlosung“, neben den Neumünsteranern (16 Punkte) sind dies der SC Rist Wedel II, der MTV Treubund Lüneburg (je 18), die BG Hamburg-West (16) und der TuS Lübeck (14). Letzterer hat den Vorteil, morgen um 18 Uhr daheim auf Halstenbek/Pinneberg zu treffen, während sich parallel zum TSE-Spiel Lüneburg und Hamburg-West direkt gegenüberstehen. Rist Wedel II bekommt es bereits um 16 Uhr in eigener Halle mit dem jenseits von Gut und Böse platzierten Tabellenvierten TSV Kronshagen zu tun. Im Ablauf gibt es diverse „Was wäre, wenn ...?“-Szenarien, da unter punktgleichen Teams der direkte Vergleich herangezogen wird. Diesbezüglich kann Einfeld – sofern morgen gewonnen würde – nichts passieren. Denn bei einem Sieg über den Bramfelder SV wäre der TSE definitiv gerettet.

„Wir sind optimistisch, dass es gegen Bramfeld klappen könnte. Der Vizemeister ist durch, für ihn geht es um gar nichts mehr“, hofft Einfelds Ligaobmann Helge Peters auf einen nicht 100-prozentig motivierten Gast. Die Hamburger mussten zum Jahresende den Weggang ihres besten Spielers Jan Carlson verkraften. Er hatte zum 81:63-Hinspielsieg des BSV über den TSE 21 Punkte beigesteuert (fünf Dreier). Auch Trainer Ulises Solorzano hat den Verein verlassen. „Danach waren die Ergebnisse der Bramfelder nicht mehr ganz so überzeugend wie in der ersten Saisonhälfte“, hat Helge Peters eine Schwächung ausgemacht. So gewann der Tabellenzweite zuletzt gegen Hamburg-West nur knapp mit 66:62, auch Halstenbek/Pinneberg wurde davor alles andere als deutlich bezwungen (84:79). In Kronshagen setzte es für Bramfeld gar eine 57:91-Klatsche. „Natürlich muss morgen alles bei uns zusammenpassen, aber völlig chancenlos sind wir ganz sicher nicht“, meint Helge Peters. Verzichten muss der TSE auf die Urlauber Oliver Flöck, Felix Jankowiak und Marian Siemast.

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