Fussball-Verbandsliga West : „Arbeiten an Lösungen“

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Feste Größe beim SV Tungendorf: Steven Ceglarek.
Feste Größe beim SV Tungendorf: Steven Ceglarek.

Steven Ceglarek und der SV Tungendorf erwarten vermehrt tief stehende Gegner.

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22. November 2018, 21:45 Uhr

Neumünster | Seit knapp sechs Jahren kickt Steven Ceglarek für den SV Tungendorf. Seither entwickelte sich der mittlerweile 27-Jährige stetig weiter. Über die SVT-Reserve schaffte der Ex-Hamweddeler 2014 den Sprung in die Ligamannschaft und ist seither fester Bestandteil der aktuell in der Verbandsliga West ganz weit oben vertretenen Truppe. Früher agierte „Stevi“ noch an vorderster Front als Stürmer, wurde mit der Zeit aber immer weiter nach hinten beordert und ist nun auf der Rechtsverteidigerposition beheimatet. Der Courier unterhielt sich mit dem Kundenberater im Vertrieb und HSV-Fan.

Durch ein überraschendes 0:1 beim abstiegsbedrohten SV Wasbek verpasste der SVT den Sprung an die Tabellenspitze. Sitzt dieser Stachel noch tief?

Ceglarek: Das hat mich sehr geärgert. Es war ärgerlich, kurz vor Schluss so einen Sonntagsschuss zu kassieren. Aber wir hatten das Glück, dass wir durch die Ergebnisse kaum an Boden verloren haben.

Was war ausschlaggebend für die Pleite?

Man muss den Wasbekern ein Kompliment machen. Sie haben sich im Derby zerrissen.

Wie fiel die Reaktion von Ihrem Trainer Marco Frauenstein aus?

Er war natürlich enttäuscht. Im Training wurde thematisiert, dass wir vermehrt damit rechnen müssen, dass die Gegner tiefer stehen. Wir arbeiten an Lösungen dafür.

Hinter Platz 5 klafft ein Acht-Punkte-Loch. Ist die Verbandsliga West eine Zwei-Klassen-Gesellschaft?

Nein. Man sieht an unserer Niederlage in Wasbek und anderen Ergebnissen, dass jeder jeden schlagen kann.

Die Gegner vor der Winterpause lauten Kaltenkirchener TS und Nordlichter Norderstedt – ein Team aus dem Mittelfeld und ein weiterer Abstiegskandidat ...

Bei der KT haben wir uns immer schwer getan. Es ist ein junges Team, das für uns ein hartes Stück Arbeit darstellt. Norderstedt hat scheinbar ein Personaldilemma. Wenn da der eine oder andere fehlt, dann hat der FFC Probleme.

Mit welchem Platz wären Sie am Ende zufrieden?

Zwischen Rang 1 und 5 ist in der engen Spitze alles möglich.

Bedarf es beim SVT Verstärkungen, oder ist der Kader auch so gut genug?

Grundsätzlich sind wir qualitativ und quantitativ gut aufgestellt. Aber ein bisschen frischer Wind und Alternativen können nie schaden. Da wir ein junges Team haben, ist auch nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere noch einen Entwicklungssprung macht.

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