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Handball-Kreisligen RD-ECK/NMS : Anschluss, Ausgleich, Sieg: Happyend für Bramstedt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine bittere Schlussphase gibt es für Nortorf II bei den Frauen. SVT-Männer rücken an Platz 1 heran.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Hatte der SV Tungendorf als Tabellenzweiter längst Kurs auf die Rückkehr in die Kreisoberliga genommen, darf Neumünsters mit Abstand stärkster Männerhandball-Kreisligist nun sogar noch auf den Titel hoffen. Mit einem 28:20 bei der HSG Fockbek/Nübbel II verkürzte der SVT den Abstand auf Spitzenreiter Owschlag II bei einer mehr ausgetragenen Partie auf zwei Punkte. Die HSG 91 Nortorf II ging nach einer guten ersten Halbzeit bei der HSG Fockbek/Nübbel mit 18:29 baden, der SV Tungendorf II verlor mit 24:28 bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV. Die SG Wittorf/FTN IV gab sich bei der HSG Hamdorf/Breiholz mit 17:36 geschlagen und übermittelte dazu keinen Bericht.

Bei den Frauen hat die HSG WaBo II nach dem 20:16 beim Büdelsdorfer TSV den Klassenerhalt in der Tasche. Zugute kam ihnen dabei auch die 14:15-Niederlage der HSG 91 Nortorf II bei der Bramstedter TS. Der TSV Wattenbek II unterlag beim Tabellenführer SV Hüttener Berge mit 22:28, übersandte jedoch keinerlei Informationen.


Kreisliga Männer

HSG Fockbek/Nübbel II – SV Tungendorf 20:28 (8:12). „Uns war klar, dass wir nur über eine gute Abwehrleistung gewinnen konnten“, erklärte SVT-Sprecherin Janine Säring. Und die alte Weisheit, dass man aus einer sicheren Abwehr heraus die Spiele gewinnt, bewahrheitete sich auch diesmal. Tungendorf dominierte von Beginn an die Begegnung und hatte bereits in der 18. Minute einen 11:5-Vorsprung herausgeholt. „Wir haben konzentriert weitergemacht und uns die Führung nicht mehr nehmen lassen. Endlich haben wir mal gezeigt, was wir können“, gab es lobende Worte von Säring.

SV Tungendorf (Tore in Klammern): Korten, Nielsen - Henkel (1), Mittendorfer (1), Bottke, Horst (9), Kraft (2), Dose (5), P. Schmidt-Holländer (7), Deutschmann (2), Beierke, Schwenk (1), C. Schmidt-Holländer, Meder.

HSG Fockbek/Nübbel – HSG 91 Nortorf II 29:18 (11:10). „Wir standen anfangs recht souverän in der Abwehr, haben nur wenig zugelassen und vorne unsere Dinger gemacht, auch wenn wir etwas hektisch im Abschluss waren“, berichtete Christian Delfs von der HSG 91 II. Sogar die eine oder andere Führung konnte notiert werden, und das Fockbeker Tempospiel wurde in Grenzen gehalten. Zur Pause lag der Gast nur knapp mit 10:11 zurück. Das war es dann aber auch. „Die zweite Halbzeit haben wir glorreich in den Sand gesetzt“, stöhnte Delfs. Weder von spielerischer Leichtigkeit noch von einer sattelfesten Abwehr war noch etwas zu sehen. Zudem machten sich die ersten Erschöpfungserscheinungen mangels Auswechselspieler bei Nortorf II bemerkbar. Fockbek/Nübbel kam über 18:12 (45.) und 25:16 (54.) souverän ins Ziel.

HSG 91 Nortorf II: Reese - Stapelfeldt (6), (5), Sievers (3), Ulrich (2), Klindt (1), Roehl (1), Kowalczyk, Speth, Fahrenbach.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV – SV Tungendorf II 28:24 (14:10). Trotz voller Konzentration konnten die Gäste nur bis zum 4:4 in der zehnten Minute mithalten, mussten dann mit ansehen, wie der Gegner immer weiter davonzog und in der 25. Minute mit 14:7 in Führung lag. „Uns glitt der verharzte Ball zu oft aus den Händen. Aber bis zur Pause konnte wir wenigstens noch auf 10:14 verkürzen“, übermittelte Michael Kruse für den SVT II. In Hälfte zwei gelang es seiner Truppe, den Abstand auf drei Treffer abzubauen. „Weiter kamen wir allerdings nicht heran. Schülp machte weiter abgezockt seine Tore aus dem Rückraum und durch Konter, gab uns nie die Chance auf den Ausgleich. Zudem wurde der für uns ungewohnte klebrige Spielball von den Gastgebern sogar in den Spielpausen, wie beim Time-Out und bei Verletzungen, noch zusätzlich vollgeharzt. Eine Leistungssteigerung bei uns war erkennbar, und mit einem sauberen Ball wäre auch mehr möglich gewesen – aber einen sauberen Ball gibt es nur bei uns“, nahm Kruse die Niederlage mit Galgenhumor.

SV Tungendorf: Brandt - Lemsky (9), Johannsen (5), Sussek (4), Tonn (2), Beierke (2), Pommerenke (1), Spethmann (1), Dorband.

Kreisliga Frauen

Büdelsdorfer TSV – HSG WaBo II 16:20 (11:8). Mit einem gesundheitlich angeschlagenem Kader traten die Gäste in Büdelsdorf an und taten sich lange Zeit schwer, in die Partie zu finden. Auch nach dem 8:11-Rückstand zur Pause dauerte es noch bis zur 40. Minute (9:13 aus Gästesicht), ehe die Lebensgeister erwachten. Mit einer Abwehrumstellung wurden die Einheimischen derart irritiert, dass sie sowohl den Faden als auch den Ball verloren und die HSG WaBo II sich Tor um Tor nach vorne kämpfen konnte. Und so gingen die zwei Punkte am Ende tatsächlich doch noch an die Gäste.

HSG WaBo II (Tore in Klammern): Schröder - Sarah Henningsen (8), Knauft (4), Gebhard (1), Kugel (1), Wolfgramm (1), Schnoor (3), Schwelm (1), Kölsch, Jensen, Oldekop, Saskia Henningsen (1).


Bramstedter TS – HSG 91 Nortorf II 15:14 (10:5). Als „unnötig spannend“ bezeichnete Bramstedts Trainer Jörn Giesecke die Partie gegen das Tabellenschlusslicht. Die BT führte zur Pause programmgemäß mit 10:5, „aber danach fand Bramstedt nicht mehr statt“, formulierte es der Coach. „Wir waren zu unbeweglich in der Abwehr, zu fahrig im Angriff. Das nutzten die Nortorferinnen, um sogar mit 14:12 in Führung zu gehen“, berichtete Giesecke über den Rückstand seines Teams in der 56. Minute. Davon offenbar wachgerüttelt, zeigten die Einheimischen plötzlich den nötigen Einsatz. Letztlich waren aller guten Dinge drei: das Anschluss-, das Ausgleichs- und das Siegtor.

Bramstedter TS: Janzen - L. Maczeyzik (1), Lapöhn, Knödler (5), Wiese (3), Blume, Steinhauer, Poggensee (2), Mehrens (4).

HSG 91 Nortorf II: Paulsen, Graap - J. Döring, M. Döring, Sinn (5), Neumann (2), Pflugradt, Ratjen (4), Mittelstät (2), Wriedt (1).

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