zur Navigation springen

2. Badminton-Bundesliga : Angespannte Personalsituation macht Aufgaben für Wittorf nicht gerade einfacher

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner müssen in Wipperfeld und Solingen auf Jan Collin Strehse und Jan Colin Völker verzichten.

Um am Ende der Zweitligasaison bei der Frage nach dem Klassenerhalt nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, sind die Badmintonspieler vom Tabellensiebten Blau-Weiß Wittorf (8:12 Punkte) am Wochenende gegen zwei Abstiegskonkurrenten schon fast zum Erfolg verdammt. Die beiden Aufgaben morgen beim Fünftplatzierten 1. BC Wipperfeld (15 Uhr/9:11 Zähler) und am Sonntag beim Tabellensechsten STC Blau-Weiß Solingen (14 Uhr/ebenfalls 9:11) werden auf Grund der anhaltenden Verletzungssorgen der Neumünsteraner jedoch nicht einfacher.

„Wir werden es diese Saison nicht mehr schaffen, in Bestbesetzung anzutreten“, hat sich Wittorfs Coach Ralf Treptau mit dem Verletzungspech abgefunden. „Wir sind in den vergangenen Jahren immer ohne größere Ausfälle durchgekommen, jetzt holen wir alles nach“, stöhnt er. Bei Wittorfs stärkstem Spieler Jan Collin Strehse ist das Knie wieder angeschwollen, sodass die Saison für ihn vorzeitig beendet ist. Jan Colin Völker wird auf Grund einer privaten Veranstaltung fehlen, für ihn rückt Maciej Kowalik aus der Regionalliga auf. Letzterer wird dabei den Kader nicht nur nummerisch auffüllen, sondern das von ihm bestrittene dritte Herreneinzel muss aus Sicht des Tabellensiebten gewonnen werden, um am Ende mit Zählbarem die Heimreise anzutreten. Die bisherige Achillesferse der Blau-Weißen in dieser Saison, die Damenseite, ist durch den zweiten Comebackversuch von Sarah Bok – nach dem ersten Wiedereinstieg absolvierte sie noch einmal eine Rehamaßnahme – wieder etwas stabiler.

Exemplarisch für das hohe Niveau der beiden Gastgeberteams, die im Übrigen beide am Wochenende auch noch gegen das punktlose Tabellenschlusslicht BV Wesel Rot-Weiß spielen und damit bereits einen Sieg quasi sicher haben, sei nur Mark Lamsfuß aus Wipperfeld hervorgehoben. Er holte bei den jüngsten deutschen Meisterschaften im Herrendoppel Silber und im Mixed sogar den Meistertitel. Wittorf kam am selben Ort insgesamt nicht über eine Achtelfinalteilnahme hinaus (wir berichteten). Sollte Wittorf am Ende weiter auf dem vorletzten Tabellenrang stehen, hängt der Klassenerhalt – wie bei der eigenen Regionalligamannschaft – von anderen Vereinen ab, sodass die Blau-Weißen laut Treptau alles versuchen wollen, das Schicksal in die eigenen Hände zu bekommen.

 

Es fehlen: Strehse (Knieverletzung/Ausfall bis zum Saisonende), Völker (private Gründe). – Hinspiel: Wittorf schlug Wipperfeld mit 6:2 und trennte sich von Solingen 4:4. – Courier-Tipp: Die Wittorfer werden sich jeweils mit einem 4:4 begnügen müssen. – Außerdem spielen: morgen, 14 Uhr: FC Langenfeld - SG EBT Berlin (Hinspiel 4:4), STC Blau-Weiß Solingen - BV Wesel Rot-Weiß (6:2); morgen, 15.30 Uhr: TV Emsdetten - BV Gifhorn (6:2); Sonntag, 13 Uhr: FC Langenfeld - BV Gifhorn (6:2); Sonntag, 14 Uhr: TV Emsdetten - SG EBT Berlin (4:4), 1. BC Wipperfeld - BV Wesel Rot-Weiß (6:2).

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert