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Pferdesport : Als die Melone in Neumünster hoffähig wurde

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Steward Franz-Peter Bockholt hat ein ganz besonderes Markenzeichen.

Immer am Freitagabend wird aus dem Nähkästchen geplaudert in den Holstenhallen. Dann bittet der Titelsponsor Volksbanken Raiffeisenbanken Gäste, Veranstalter, Reiter und Richter zum „Meet and Greet“. So ein Plausch fördert meist Überraschendes zu Tage: Zum Beispiel, dass der internationale Steward Franz-Peter Bockholt seine Karriere einst in Neumünster begann.

„Das ist ja schon Jahrzehnte her. Da haben wir eine Quadrille hier geritten, alle Mann mit Jackett, Hose und Melone“, erinnerte sich Bockholt, der in Hamburg Präsident des Landesverbandes ist. „Der damalige Turnierleiter August Christian Horn hat mir beim Rausreiten gesagt, er bräuchte mal meine Hilfe. Die Abläufe im Programm waren zeitlich nicht passend und die Leute vom Fernsehen unzufrieden. Ich solle mich darum doch mal kümmern und auf jeden Fall die Melone aufbehalten. Seitdem bin ich der Mann mit Melone.“ Seither ist Bockholt vor allem in der ganzen Welt als Steward im Einsatz. Sein Kennzeichen ist die elegante Kopfbeckung: Der Bowler, wie die Angelsachsen den markanten Hut nennen. Stewards sind verantwortlich dafür, dass alles seine Ordnung hat mit Pferden und Reitern, sie können auch eingreifen oder verwarnen. Bockholt ist in Katar genauso wie in Skandinavien bei Turnieren ein gern gesehener Experte.

Junioren-Springreiterin Theresa Ripke hat nicht nur keine Angst vor hohen Sprüngen, sondern auch nicht vor dem Mikrofon. Im Wechsel mit Carsten Kock (R.SH) moderierte das Jungtalent den munteren Talk, musste aber auch selbst Fragen beantworten; zum Beispiel die, worüber man in einer Familie, in der alle reiten, beim Frühstück so plaudert – nur über Pferde? Theresa Ripke lachte: „Nein, es gibt auch das Thema ,Schule’. Aber das interessiert Mama und Papa ehrlich gesagt mehr als meinen Bruder Flemming und mich.“

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