Fussball : Ärger um kurzfristige Ansetzung des VfR-Pokalspiels beim Preetzer TSV

„Total verärgert“: Detlef Klusemann, Vorsitzender des VfR Neumünster.
„Total verärgert“: Detlef Klusemann, Vorsitzender des VfR Neumünster.

Das Viertelfinale steigt am morgigen Donnerstag um 18.30 Uhr. Gespielt wird auf dem Sportplatz des Gymnasiums am Castöhlenweg.

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30. Juli 2014, 16:00 Uhr

Der VfR ist sauer. Neumünsters Fußball-Regionalligist erfuhr am späten Montagabend, dass er morgen um 18.30 Uhr das SHFV-Pokal-Viertelfinale beim SH-Liga-Vizemeister Preetzer TSV zu bestreiten hat (Sportplatz am Gymnasium, Castöhlenweg).

„Es ist verwunderlich, dass wir kurzfristig ran müssen, während andere eine freie Woche genießen. Dass unser Spiel in Preetz quasi über Nacht angesetzt wurde, ärgert mich total“, kann es VfR-Vereinsboss Detlef Klusemann nicht nachvollziehen, dass die ebenfalls noch ausstehenden Viertelfinals zwischen Frisia 03 Risum-Lindholm und dem VfB Lübeck sowie dem ETSV Weiche Flensburg und Holstein Kiel in dieser Woche nicht stattfinden und jeweils noch nicht terminiert sind. „Da haben einige beim Verband wieder einen Stein im Brett“, wettert Klusemann gegen die Nachbarn aus Kiel und Lübeck. Während dem VfB auf Grund der weiten Anreise ins tiefste Nordfriesland eine kurzfristige Ansetzung nicht zugemutet werden sollte, hatte Holstein darum gebeten, auf Grund der Belastung im August mit zwei englischen Wochen sowie dem DFB-Pokalspiel gegen 1860 München vorerst nicht in Flensburg antreten zu müssen.

„Ich kann die Aufregung beim VfR nicht verstehen. Denn der Verein war frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass sein Viertelfinale in dieser Woche über die Bühne gehen soll“, erklärt der für den SHFV-Pokal zuständige Verbandsfunktionär Dirk Schröder. „Eine Alternative wäre auf Grund der in Kürze beginnenden englischen Wochen in der SH-Liga nur noch der 20. August gewesen. Dann hätten wir aber um 17.45 Uhr anpfeifen lassen müssen, was gewiss Zuschauer gekostet hätte. Wegen der immer früher hereinbrechenden Dunkelheit und der Tatsache, dass bis Weihnachten die Wochenenden belegt sind, wäre eine spätere Austragung nicht mehr möglich gewesen. Und wir vom Verband möchten bis zum Jahreswechsel die Viertelfinals hinter uns haben“, betont der Lütjenburger.

Der VfR ist auch deswegen stinkig, weil er dem Gegner hinterherlaufen musste. Eine von Schröder an die Achtelfinalkontrahenten SV Henstedt-Ulzburg und Preetz verfasste Mail verlangte, dass sich der Sieger (der PTSV gewann am vergangenen Sonnabend mit 4:3) unmittelbar nach Spielende mit Rasensport in Verbindung zu setzen habe. „Dies geschah aber nicht, sodass ich am Montag zum Hörer greifen und den Preetzer Ligamanager Karsten Brenneiser anrufen musste, um mal zu erfahren, was Sache ist“, berichtet VfR-Ligakoordinator Carsten Pukaß.

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