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Fussball-SH-Liga : 6:1-Auswärtssieg in Heikendorf: Die Konter des PSV sitzen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner dürfen nach dem Erfolg beim Letzten weiter auf die Teilnahme beim Hallenmasters hoffen.

Der Polizei-SV Union lässt im Kampf um die Tickets für das SHFV-Hallenmasters in Kiel nicht locker. Neumünsters Fußball-SH-Ligist gewann gestern beim Schlusslicht Heikendorfer SV deutlich mit 6:1 (4:1) und bleibt als Tabellenfünfter in Lauerstellung.

Heikendorfs Trainer Patrik Borger, früherer Regionalligatorwart des VfR Neumünster, reagierte auf die Ausfälle in seinem Team mit einer taktischen Umstellung von Vierer- auf Dreierkette. Das jedoch ging nicht auf. Gleich in der zweiten Minute setzte sich Issam Khemiri durch und traf zum 0:1, nachdem es die Heikendorfer nicht geschafft hatten, einen Einwurf zu klären. In der elften Minute kam die HSV-Hintermannschaft wieder nicht in die Zweikämpfe. Prompt legte Khemiri auf Marco Möller zurück, der unbedrängt einschieben konnte. Erst nach diesem Doppelschlag wachten die Hausherren langsam auf. Der PSV verlegte sich hingegen aufs Kontern, verpasste bei einigen Chancen eine höhere Führung. Stattdessen setzte sich der einzige Heikendorfer in Normalform, Donato Tripaldi, gegen zwei Gegenspieler durch und legte den Ball zurück auf André Wieland, der zum 1:2 traf (18.). Nach dem Tor waren die Einheimischen aktiver, verloren den Ball aber oft im Aufbau, was den schnellen Gästen zu Kontern verhalf. Christoph Pfützenreuter (32.) und Marinko Ruzic (37.) nutzten zwei davon zum 1:4-Pausenstand. Nach dem Wechsel kam Heikendorf durchaus zu herausgespielten Chancen. Tripaldi setzte hierbei seine Mitspieler immer wieder gut in Szene – aber ohne Erfolg. In der 68. Minute lief dafür Gästekicker Patrick Fürst allen davon und umkurvte Torhüter Sebastian Schliewe zum 1:5. André Bock sorgte mit einem 25-Meter-Schuss für den 1:6-Endstand (75.). Das Ergebnis war letztlich auch in der Höhe verdient.

HSV-Trainer Borger ärgerte sich: ,,Wir waren zu unbedarft in den Zweikämpfen und haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Also müssen wir uns nicht wundern, dass wir so viele Tore fangen.“ Sein Gegenüber Patrick Nöhren bilanzierte: ,,Meine Mannschaft hat die Chancen gut kreiert und war dann im Abschluss konsequent.“

Heikendorfer SV – PSV Neumünster 1:6 (1:4)

Heikendorfer SV: Schliewe - Hörhold, von Levern, Osmanovic (46. Celik) - Yurtseven, Philipowski (76. Mangelsen), Borreck, A. Wieland, Bange (46. Schwantes) - Tripaldi, Obels.

PSV Neumünster: Nagel (77. M. Schulz) - Siedschlag, F. Schulz, Hasler, Bock - Möller (69. Tinney), Ruzic, Pfützenreuter - Fürst, Scheinpflug, Khemiri (69. Soranno).

Beste Spieler: Tripaldi - Ruzic, Fürst, Khemiri. – SR: Burmester (Lübeck). – Zuschauer: 115. – Tore: 0:1 Khemiri (2.), 0:2 Möller (11.), 1:2 Wieland (18.), 1:3 Pfützenreuter (32.), 1:4 Ruzic (37.), 1:5 Fürst (68.), 1:6 Bock (75.). – Nächster PSV-Gegner: SV Todesfelde (A/Sonntag, 14 Uhr).

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erstellt am 28.Okt.2013 | 11:00 Uhr

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