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Handball-Oberliga HH/SH Männer : 36:33 – Starker Wift-Angriff macht lasche Abwehrleistung wett

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Neumünsteraner setzen sich daheim gegen den Tabellennachbarn TSV Hürup durch.

Mit einem 36:33 (16:15) gegen den Tabellennachbarn TSV Hürup sorgten die Oberligahandballer der SG Wift nicht für Wiedergutmachung nach dem 23:31 bei der SG Hamburg-Nord, sondern untermauerten damit ihren dritten Platz. Jeweils neun Minuspunkte trennen die Neumünsteraner sowohl vom zweiten als auch vierten Rang.

Von Beginn an war es ein offener Schlagabtausch. Auf beiden Seiten stimmte die Absprache in der Abwehr nicht, und wenn es auf der einen Seite klingelte, traf auch fast postwendend das andere Team. Während die Blau-Weißen hinten zu passiv gegen den Hüruper Rückraum verteidigten, egalisierten sie dies mit ihrer Aggressivität im Angriff. Denn auch wenn die Chancen im ersten Versuch oftmals versiebt wurden, schalteten sie blitzschnell und verbissen im Nachfassen. Der Einsatz wurde belohnt, Wift war der Taktgeber im temporeichen Hin und Her (10:7/15.). Trotzdem schafften es die Gastgeber nicht, sich zu lösen (11:10/19.). Hürup ging druckvoll auf die Nahtstellen, wodurch die Deckung der Einheimischen immer wieder ins Schwimmen geriet. Besonders Niels Jensen im linken Rückraum trieb die Defensive der Wittorfer an den Rand der Verzweiflung. Mit seinen insgesamt 15 Treffern hielt der Hüruper sein Team in Schlagdistanz (15:12/27.;15:15/29.). Doch ein gut aufgelegter Torgarant allein konnte dem Kollektiv der SG Wift nicht über die volle Spielzeit die Stirn bieten. Kurz nach dem Wiederanpfiff ersetzte Thorben Plöhn den Neumünsteraner Regisseur Yannik Stock auf der Mittelposition und nahm sogleich das Zepter in die Hand. Aber trotz vier Treffern in Folge blieben die Gäste im Windschatten der SG Wift (21:19/35.). Die Hausherren wechselten nun den Schlussmann, für André Hoffmann stand Oliver Titze zwischen den Pfosten. Letzterer, von einer starken Erkältung pünktlich genesen, war sofort präsent und sorgte mit starken Aktionen für mehr Sicherheit (28:23/47.). Dennoch ließen sich die Gäste nicht entmutigen, abermals Jensen bracht Hürup wieder heran (30:29/53.). Aber in den letzten Minuten bewiesen die Akteure der SG Wift neben starken Nerven und dem unbedingten Siegeswillen auch ihre spielerische Cleverness. Im Spiel fünf gegen fünf tanzten sie ihre Gegenspieler aus und waren in der eigenen Defensive schneller auf den Beinen und im Kopf (34:30/58.), daran änderte auch die Umstellung auf eine offensive 3:3-Verteidigung der Gäste nichts. „Die Abwehrleistung war phasenweise ein Rückfall in die Vorwoche, dafür war der Angriff deutlich besser. Aber bei sorgfältigerem Umgang mit den Chancen sieht es schon in der ersten Hälfte anders aus“, meinte Wift-Trainer Peter Schäfke.

SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Hoffmann, Titze - Binnewies (4), Lehmann (2), Stock (7), Plöhn (6), Rostock (1), L. Bente (7), Haß (1), Henrich (1), Kobs (7/davon 4 Siebenmeter).

Schiedsrichter: Laß/Schütze (Kropp/Schleswig). – Zuschauer: 210. – Nächster Gegner: TSV Ellerbek (H/Freitag, 13. März, 20 Uhr).

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