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Handball-Oberliga HH/SH Männer : 29:25 – SG Wift verbucht Big Points im Abstiegskampf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Handball-Oberligist gewinnt das Kellerduell mit Hohn/Elsdorf. Torwart Göttsche fungiert als starker Rückhalt.

Die Erleichterung über den 29:25 (14:7)-Heimsieg des Handball-Oberligisten SG Wittorf/FTN im Kellerderby gegen die HSG Hohn/Elsdorf konnte man den Beteiligten nicht nur ansehen, sie war förmlich zu spüren. Immerhin war eine Minusserie in Form von fünf Pleiten aus zuletzt sechs Spielen aufpoliert worden. Mit nun 14:24 Zählern ging es dann in der Tabelle auch gleich einen Platz rauf auf Rang 10, den zuvor noch die Gäste belegt hatten.

„Das war schön“, lautete die einfache und kurze Zusammenfassung von Wift-Trainer Peter Bente. Dabei sollte doch mit der Schönspielerei und Schönrednerei angesichts des harten Kampfes um den Abstieg endlich Schluss sein. Doch die Mannschaft des Trainergespanns Peter Bente/Peter Schäfke zeigte diesmal auch „schönen Handball“. Gleichwohl konstatierte Peter Bente: „Das war ein reiner Abstiegskampf.“

Für beide Teams ging es um einiges, und es waren die Einheimischen, die überzeugender auftraten und bereits an ihrer Körpersprache erkennen ließen, dass mit ihnen nicht zu spaßen sein würde. „Unsere Mannschaft war sehr präsent auf dem Feld“, bestätigte auch Schäfke diesen Eindruck. Mit einer sehr stabilen Abwehr, die phasenweise wirklich jeden Zentimeter mit ganzem Einsatz verteidigte, hielten die Neumünsteraner den Gast auf Distanz. Im Zusammenspiel mit Torhüter Marco Göttsche wurden reihenweise die Offensivversuche der HSG zu Nichte gemacht. Insbesondere Simon Plähn und Thorben Plöhn waren daran beteiligt, dass in der 14. Minute eine 9:5-Führung für die SG Wift aufleuchtete. Immer wieder erwies sich auch Göttsche als Erfolgsgarant. „Er hat uns mit seinen Paraden den Weg geebnet“, lobte Wifts Trainerduo unisono den Ersatzmann aus der eigenen „Zweiten“, der für den verletzten André Hoffmann eingesprungen war. Routinier Sven Steffen führte derweil klug Regie und brachte seine Mitspieler in Bewegung. Doch nach der 9:5-Führung dauerte es ganze acht Minuten, bevor wieder ein SG-Tor notiert werden konnte: Steffen beendete die Torflaute und erhöhte auf 10:5 (22.). Anschließend erspielten sich die Einheimischen bis zur Pause eine 14:7-Führung, bauten diese bis auf 18:11 (36.) aus. Selbst ein Torhüterwechsel bei der HSG Hohn/Elsdorf konnte die „Bären“ nicht stoppen, sie hielten die komfortable Distanz (22:15/44., 24:17/50.). Eine nun folgende Serie der Gäste mit vier Treffern in Folge unterbrach Wittorfs Trainer Peter Bente mit einer Auszeit beim Stand von 25:21 (54.). „Wir hatten kurzzeitig nicht aufgepasst, schon hat Hohn die Chance genutzt und über Tempogegenstöße verkürzt. Aber nach dieser Auszeit haben sich meine Männer schnell wieder konzentriert und den Vorsprung souverän über die Zeit gebracht“, bilanzierte Peter Bente.


SG Wittorf/FTN (Tore in Klammern): Göttsche, Mittendorfer, Hoffmann - Kretschmer (3), Steffen (2), Schilling, Binnewies (1), Rahn, Petersen (3), Aust, Plöhn (6), Plähn (9/davon 3 Siebenmeter), Bente (5/1), Schmitt.

SR: Doden/Recktenwald (Hürup/Schleswig). – Zuschauer: 400. – Nächster Gegner: TSV Alt Duvenstedt (A/Freitag, 7. März, 20.30 Uhr).

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erstellt am 24.Feb.2014 | 11:00 Uhr

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