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Handball-Kreisoberliga Mitte Männer : 28:23 – Jetzt spricht alles für Bordesholm/Brügge II

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die SGBB-Reserve nimmt Kurs auf den Meistertitel. Die HSG 91 Nortorf leistet Schützenhilfe.

Die SG Bordesholm/Brügge II übernahm mit ihrem 28:23-Derbysieg gegen den SC Gut Heil und dank der 31:33-Niederlage des MTV Herzhorn II gegen die HSG 91 Nortorf die Tabellenführung in der Männerhandball-Kreisoberliga. Die SGBB-Reserve hat die Karten für den Gewinn des angestrebten Meistertitels endgültig in der Hand. Die Nortorfer tauschten derweil durch den Sieg mit dem SC Gut Heil die Plätze und stehen nun auf Rang 4 punktgleich vor den „Männern vom Wasserturm“ (15:13).

SG Bordesholm/Brügge - SC Gut Heil Neumünster 28:23 (18:10). Bordesholm II-Sprecher Hendrik Roßmann bescheinigte seinem Team in der ersten Spielhälfte „eine meisterliche Leistung“. Mit der kompromisslosen Abwehr hatten die Gut-Heiler ihre Schwierigkeiten, und im Angriff zeigte sich die SGBB sehr konzentriert und treffsicher. „Wir haben uns einfach den Schneid abkaufen lassen, waren viel zu unbeweglich“, gab GHN-Coach Mark Stammler zu. Von der statischen Angriffsleistung der Gäste profitierten die Einheimischen, die sich bereits zur Pause auf 18:10 absetzten. Gut Heil setzte in der zweiten Hälfte auf eine zweifache Manndeckung und brachte die SGBB II damit aus dem Konzept. „Die riesigen Lücken, die sich dadurch ergaben, konnten wir nie richtig ausnutzen. Wir mussten uns die Tore hart erarbeiten – im wahrsten Sinne des Wortes, denn Härte und Nickligkeiten nahmen von Minute zu Minute zu“, berichtete Roßmann und ergänzte: „Aber wir haben uns nicht irritieren lassen und gegengehalten, und irgendwie gehört das ja schon zu unseren Duellen dazu.“ Gästecoach Stammler bilanzierte: „Spielerisch war das Ganze in der zweiten Halbzeit aus meiner Sicht schon okay, wir haben nur leider nicht oft genug getroffen.“

 


Bordesholm/Brügge II (Tore in Klammern): Tewes, Möller - Reese, Gabriel (3), Roßmann (3), Molzow (5), Plagmann (2), Pohl (5), Keck (2), Mierau (1), Glumm (1), Zittlau (3), Scherwinski, Komischke (3).

SC Gut Heil: Müller, Mannke, Kandzora - Bock (1), Haupt (1), Rohwedder (1), Knapp (3), Velovic, Hinz, Roggow (1), Didwischus, Fleischer (6), Tietgen (10).

 

MTV Herzhorn II – HSG 91 Nortorf 31:33 (18:13). Die 16:29-Heim- und Hinspielpleite hatten die Nortorfer noch gut in Erinnerung und daraus gelernt, gegen Herzhorn II so wenig wie möglich individuelle Fehler zu begehen. „Damit der MTV nicht mit seiner hervorragenden zweiten Welle leichte Tore erzielen kann“, erklärte Roland Schulze von der HSG. Bis zur 20. Minute (10:12 aus Gästesicht) gelang dieses Vorhaben auch recht gut. Dann schlichen sich wieder die kleinen Fehler ein, und Herzhorn II bestrafte die Gäste mit leichten Treffern, die zu einem Nortorfer 13:18-Rückstand führten. Mit zunehmender Spieldauer kam der Gast jedoch immer besser mit dem Herzhorner Angriff zurecht. „Sobald der Spitzenreiter im Positionsangriff spielen musste, hatten wir Chancen, den Ball zu erobern. Zwischen der 40. und 50. Minute hat unsere Abwehr dann auch nur noch drei Tore zugelassen, und nach dem Anschlusstreffer zum 25:26 in der 50. Minute hat unsere Mannschaft gemerkt, dass noch etwas geht. Am Ende haben wir uns mit dem 33:31-Sieg für die fünfstündige Auswärtsfahrt belohnt“, resümierte Schulze.

 

HSG 91 Nortorf: Preusse, Staben - Rumpf (4), Harbs (4), Förster (7), Rohwer (1), Pohl (9), Rieper (2), Ahlrichs (2), Klindt (2), Jahnke (2), Speth.

 

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erstellt am 26.Feb.2014 | 11:00 Uhr

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