Handball-Oberliga HH/SH Frauen : 27:21 – TSV Wattenbek enteilt nach dem Wiederanpfiff

Ausgleich für den TSV Wattenbek: Janina Harms (Mitte) steigt hoch und trifft in dieser Szene an Lea-Marie Knop (Nr. 17) und Katharina Pohle vom AMTV Hamburg vorbei zum zwischenzeitlichen 6:6.
Ausgleich für den TSV Wattenbek: Janina Harms (Mitte) steigt hoch und trifft in dieser Szene an Lea-Marie Knop (Nr. 17) und Katharina Pohle vom AMTV Hamburg vorbei zum zwischenzeitlichen 6:6.

Die „Peitschen“ bezwingen den AMTV Hamburg und rücken auf Tabellenplatz 9 vor.

shz.de von
02. Februar 2015, 18:00 Uhr

Serie läuft: Die formstarken Oberliga-Handballfrauen des TSV Wattenbek feierten gestern Abend gegen den AMTV Hamburg einen 27:21 (11:10)-Erfolg vor heimischer Kulisse am Bordesholmer Langenheisch. Damit wanderten die entscheidenden zwei Punkte für den Sprung ins Tabellenmittelfeld auf das Konto der „Peitschen“. Mit 15:17 Zählern positionieren sie sich vor dem Lauenburger SV, der beim Spitzenreiter TSV Altenholz mit 22:28 verlor, auf Platz 9.

„Wir sind nicht mit der Mannschaft aus der Hinrunde zu vergleichen“, freute sich Wattenbeks Trainer Lars Ohmsen gestern über den Ausbau der Erfolgsstory auf nunmehr 9:1 Punkte aus den vergangenen fünf Partien. Zuvor hatten seine Schützlinge lediglich sechs Zähler aus elf Begegnungen mitgenommen.

Nach einem 1:4-Fehlstart der Gastgeberinnen zog Ohmsen frühzeitig in der sechsten Minute die Grüne Karte und verhinderte Schlimmeres. Über die neu justierte 6:0-Abwehr und eine bessere Chancenverwertung holten die Einheimischen auf (6:8/20.). Dann stellte Ohmsen Jette Stegmann auf die Spitze einer verschobenen 5:1-Abwehr gegen die Haupttorschützin aus dem AMTV-Rückraum, Lea-Marie Knop. Diese Variante führte zu weniger Druck im Hamburger Angriff, ferner sorgte Tatjana Cornehl im Tor des TSV durch starke Paraden für Ballgewinne. Dadurch setzten sich die Wattenbekerinnen bis kurz vor der Halbzeit mit einem 5:0-Lauf leicht ab (11:8/26.). Mit dem Wiederanpfiff schalteten die „Peitschen“ in den Turbogang und legten binnen zehn Minuten neun Treffer vor (22:13/40.). Anschließend führte ein fünffacher „Hauruck-Wechsel“ zu Unruhe im Spiel der Gastgeberinnen (23:19/48.). „Jede sollte ihre Spielanteile bekommen, aber das war zu schnell zu viel des Guten“, merkte Ohmsen an und revidierte seine (Fehl-)Entscheidung. Die Situation beruhigte sich wieder, und bis zum Schluss geriet Wattenbek nicht mehr in Bedrängnis.

TSV Wattenbek (Tore in Klammern): Cornehl, Kaube - Nell, Lietzau, Kühn (2), Steinbeck, M. Schulz (2/davon 1 Siebenmeter), Potratz (5/3), Stegmann (3), Harms (7), Panck (4), Bustorf, Hollerbuhl (4).

Schiedsrichter: Klinke/Klinke (SG Bordesholm/Brügge). – Zuschauer: 96. – Nächster Gegner: Lauenburger SV(A/Sonnabend, 17 Uhr).




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