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Handball : 25:22 gegen Altenholz: SG Wift begeistert sogar die eigenen Trainer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Männer-Oberligist ringt Zweitligaabsteiger nieder und holt somit Platz 1 beim Ostsee-Cup.

Ein dickes Ausrufezeichen setzte Neumünsters Männerhandball-Oberligist SG Wittorf/FTN. Die „Bären“ besiegten daheim im Finale des Ostsee-Cups den Drittligisten und Vorjahressieger TSV Altenholz mit 25:22 (10:10).

Nachdem sich im Spiel um Platz 3 Mitausrichter Preetzer TSV gegen den klassentieferen SH-Ligisten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit 28:26 (15:13) behauptet hatte, stand die Luft in der KSV-Halle bereits. Die Folge waren viele Unterbrechungen und Einsätze der Wischerinnen im anschließenden Endspiel. Doch das brachte die Akteure der SG Wift nicht aus dem Tritt. Auch die Tatsache, dass der Gegner vergangene Saison noch in der 2. Bundesliga gespielt hatte, beeindruckte die Wittorfer nicht sonderlich. Das Rückzugsverhalten war gut, die Abwehrreihe verschob schnell mit dem Ball und zwang die Altenholzer immer wieder in den Positionsangriff. Die daraus resultierenden Würfe aus der zweiten Reihe konnte Schlussmann André Hoffmann gut parieren. Doch auch Oliver Titze und Erik Quednau sammelten zwischen den SG-Pfosten den einen oder anderen Pluspunkt. Dennoch kamen die favorisierten Gäste nach einer anfänglichen Wift-Führung (4:2/8.) über die Station (4:4/13.) zu einem 10:7-Vorsprung (25.). Wift-Coach Peter Bente stoppte die Schwächephase seiner Truppe mit einem Team-Time-Out, das Früchte trug: Zur Pause hieß es nach drei Treffern für die Einheimischen 10:10. „Jeder brennt, jeder will“, fasste Peter Bente später die Stimmung zusammen.

Vor rund 250 Zuschauern, die insbesondere bei den stahlharten Unterarmwürfen des Neuzugangs Reiner Kobs mit der Zunge schnalzten, ging es auf Augenhöhe (14:14/40.) und intensiv weiter. So handelte sich Wifts Matthias Sellmer nach einem Schlag die Rote Karte ein (43.). Die starken Hausherren überstanden die folgende Unterzahl, drehten ihrerseits auf und konnten sich auf den nun bärenstarken Quednau verlassen (21:18/51.). Nachdem Quednau im Gesicht getroffen wurde und ausgetauscht werden musste, kam Altenholz bis auf einen Treffer heran (22:21/57.). Doch die SG Wift bewies Nehmerqualitäten und ließ sich die Führung nicht mehr entreißen (25:22/60.).

Das Trainerduo der Hausherren zeigte sich nach der Schlusssirene begeistert. „Angesagter Schwerpunkt war die Abwehr, das wurde von den ,Jungs’ super umgesetzt“, sagte Peter Schäfke. Sein Kollege Peter Bente ergänzte: „Ein besonderes Lob geht an unser Torwarttrio, das war ein ganz starker Auftritt. Auch hatten wir den besseren Schub von der Bank. Es ist wichtig, dass jede Position doppelt gut besetzt ist.“

Nach einem verlängerten Wochenende zur Erholung wird in den Reihen der SG Wift am Montag mit dem Training die Vorbereitung fortgesetzt.

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