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Fussball-SH-Liga : 2:0-Erfolg in Preetz: PSV beendet seine Durststrecke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die „Ordnungshüter“ holen dank guter Defensivleistung den ersten Sieg nach sechs Spielen. Neumünsters Kapitän Pfützenreuter bringt sein Team in die Spur.

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2014 | 08:00 Uhr

Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union hat seinen Negativlauf mit sechs Spielen ohne Sieg beendet. Durch ein verdientes 2:0 (0:0) entführte die Elf von Trainer Patrick Nöhren drei Punkte vom amtierenden Vizemeister Preetzer TSV.

Mit einem hohen Pressing übte zunächst Preetz massiv Druck aus. Gegen das hohe Tempo und einige gute Ansätzen behalfen sich die „Polizisten“ mit Befreiungsschlägen. Spätestens nach einer Großchance für Marc Barck (14.) befreite sich der PSV aus der Umklammerung. Preetz-Keeper Lennart Weidner verhinderte in dieser Szene, wie auch zehn Minuten später ebenfalls gegen Barck, einen Rückstand. Nach einer Viertelstunde agierte die Heimelf ängstlicher und nervöser. Dennoch war das 1:0 möglich: Yannik Schnoor scheiterte zunächst aus kurzer Distanz an Keeper Jan Seelow. Die Situation bereinigte schließlich Innenverteidiger Marcel Pinkert auf der Torlinie (19.). Bis zum Wechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit klaren Chancen für die Gäste durch Barck (22., 32.). „Wer das erste Tor macht, gewinnt“, meinte der verletzte PTSV-Goalgetter Florian Stahl in der Pause.

So war es dann auch! Nach einer Rechtsflanke von Patrick Fürst reagierte PSV-Spielführer Christoph Pfützenreuter am schnellsten und köpfte zum 0:1 ein (51.). Danach übernahm Preetz mehr Initiative, blieb aber insgesamt zu ungefährlich. „Wir haben gut verteidigt, was sonst ja nicht zu unseren Stärken zählt“, stellte Gästecoach Nöhren fest. Die Hausherren kamen so nur zu wenigen guten Szenen. Der PSV nutzte nach dem Platzverweis für Daniel Prost (Gelb-Rot/73.) seine Freiräume nicht und verpasste es durch ungenau vorgetragene Konter, frühzeitig alle Zweifel zu beseitigen, ehe Christoph Maliszewski mit dem 0:2 alles klarmachte (90.). „Ich bin nicht sauer oder enttäuscht. Meine Jungs haben bis zum Ende gekämpft“, zog PTSV-Trainer Danilo Blank kein negatives Fazit. Sein Pendant Nöhren sah sein Team vieles richtig machen: „In unserer Situation war nicht schön spielen gefordert, sondern schlicht und ergreifend taktisch diszipliniert zu agieren und dann schnell umzuschalten.“

Preetz – PSV 0:2 (0:0)

Preetzer TSV: Weidner - Lindner, Schümann, Hansen, Lamprecht (46. Lahi) - Sachse, Dreier - Schnoor (46. Prost), F. Ziehmer, T. Ziehmer - Schmidt (79. Dragusha).

PSV Neumünster: Seelow - Möller, Pinkert, Schulz (64. Siedschlag), Sucu - Gülbay, Pfützenreuter (82. Alioua) - Khemiri, Ruzic, Fürst - Barck (72. Maliszewski).

Beste Spieler: Schümann, Dreier - Schulz, Gülbay. – SR: Heidemann (Kronshagen). – Zuschauer: 156. – Tore: 0:1 Pfützenreuter (51.), 0:2 Maliszewski (90.). – Gelb-Rote Karte: Prost (Preetz/73., wdh. Foulspiel). – Nächster PSV-Gegner: SV Henstedt-Ulzburg (H/Sonnabend, 14 Uhr).

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