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Handball-SH-Ligen : 19:33 – SGBB verweigert in Ratzeburg die Arbeit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bordesholm/Brügge stellt nach einer 9:8-Führung das Handballspielen ein. Die Frauen der SG Wift verlieren gegen Bredstedt mit 18:24.

Zu einer kuriosen 19:33-Niederlage – oder auch einer glatten Arbeitsverweigerung – kam es in der Handball-SH-Liga der Männer beim Auswärtsspiel der SG Bordesholm/Brügge gegen Tills Löwen in Ratzeburg. Trotzdem kann die SGBB entspannt dem letzten Spieltag entgegensehen, auf Rang 8 ist der Klassenerhalt gesichert. Die Frauen der SG Wift wussten bereits vor ihrer 18:24-Heimniederlage gegen den Bredstedter TSV, dass sie in der nächsten Saison in der Landesliga antreten werden. Als Tabellenelfter stand der Abstieg bereits fest.


SH-Liga Männer

HSG Tills Löwen – SG Bordesholm/Brügge 33:19 (15:9). Wer sich über den Endstand der Partie wundert, wird noch erstaunter über die Erklärung dazu sein. „Das kann man nicht beschreiben. Wir führen in der 20. Minute mit 9:8. Ich bekomme dann die Nachricht, aber nur ich, dass Henstedt-Ulzburg II beim TSV Kronshagen verloren hat und wir damit sicher in der Klasse verbleiben. Niemand von der Mannschaft hat das mitbekommen, aber alle haben ab diesem Moment das Spielen eingestellt“, konnte sich SGBB-Trainer Torge Haß nur wundern. Sein Team ließ ohne den Kenntnisstand der „Rettung“ alles vermissen, was nötig gewesen wäre, um die Klasse zu halten. „Wer innerhalb einer Liga einen 3:19-Lauf hinlegt, ist einfach nur peinlich“, zeigte sich Haß nicht gerade amüsiert. Auf der rechten Seite wurde 58 Minuten lang kein Tor erzielt – ein Totalausfall also. „Das einzig Positive war die Nachricht, dass wir gesichert sind“, meinte Haß.

SGBB (Tore in Klammern): Fendt, Nielsen - Bäuning (1), Horstmeyer (3/davon 1 Siebenmeter), Komischke, Krüger, Babenerd, Lau (3), Petersen (1), Behnfeld (7/3), Fuhrmann (2), Mertineit, Pfaff (2).

Nächster Gegner: TSV Mildstedt (H/Sonnabend, 17 Uhr).


SH-Liga Frauen

SG Wittorf/FTN – Bredstedter TSV 18:24 (9:11). Den Gästen sollte angesichts der knappen 24:25-Hinspielniederlage der SG Wift noch einmal das Leben schwer gemacht werden. Mit einer sehr aggressiven Deckung konnte dies auch umgesetzt werden, Wift erspielte sich eine 7:4 Führung in der 15. Minute. „Mit dem Time-Out des Gegners wurde unser Rhythmus unterbrochen, und dann machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Bis zum 10:11 in der 32. Minute haben wir mitgehalten, dann war es das mit der Herrlichkeit“, erklärte Wift-Coach Thorsten Möller. Es folgte ein 10:16-Rückstand (40.), der von Bredstedt auf 11:20 (47.) erhöht wurde. „Es wirkte alles sehr halbherzig. Ich habe dann an den Ehrgeiz appelliert und wie beim Eishockey fünf Leute auf einmal ausgetauscht. Das zeigte etwas Wirkung, aber gereicht hat es nicht“, resümierte Möller.

SG Wittorf/FTN: Voigt, Grabowski - Lietzau (1), Schulz-Hildebrandt, Goniwiecha (1), Beckmann (3), Redmer (1), Rostock, J. Langowski (2), N. Langowski (5/davon 3 Siebenmeter), Wendt (2/1), Binnewies, Haberland (1), Hoffmann (2).

Nächster Gegner: Slesvig IF (A/Sonnabend, 19 Uhr).

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