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Frauenhandball-Kreisoberliga Mitte : 18:15 – SV Tungendorf sorgt für neue Spannung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Schlüter-Schützlinge schlagen Spitzenreiter Münsterdorf II. Auch die SG Wift II ist gut drauf.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Einen erwartungsgemäß klaren Derbysieg gab es in der Frauenhandball-Kreisoberliga: Der FC Torpedo setzte sich bei der SG Wift III mit 25:7 durch. Wfts „Zweite“ hingegen gewann mit 26:19 bei der SG Kollmar/Neuendorf, während der Tabellenzweite SV Tungendorf im Spitzenspiel den Ligaprimus Münsterdorfer SV II mit 18:15 bezwang und den Rückstand auf den Ersten bei einer weniger ausgetragenen Partie auf fünf Punkte verkürzte. Wird die Liga noch mal richtig spannend? Die HSG WaBo jedenfalls spielt im Titelrennen keine Rolle, ist nach einer 18:19-Niederlage beim MTV Herzhorn II lediglich Drittletzter. Die HSG 91 Nortorf war spielfrei.

SG Kollmar/Neuendorf - SG Wittorf/FTN II 19:26 (8:15). Wift II hat erneut gezeigt, wie viel Selbstbewusstsein die Mannschaft inzwischen getankt hat, und sich auf Platz 3 vorgearbeitet. „Wir haben gerade eine sehr gute Form und sind mit dem Willen nach Kollmar gereist, uns im oberen Tabellendrittel festzusetzen“, erklärte Wift II-Trainer Ingo Schmich. Das Vorhaben wurde von Beginn an umgesetzt, bereits zur Pause hatte der Gast ein 15:8 herausgeholt. „Der Faden riss auch nach dem Wiederanpfiff nicht, der Vorsprung wurde teilweise bis auf zehn Tore aufgebaut. Einzig im Spiel ohne Ball müssen wir noch zulegen. Aber durch die mannschaftliche Leistung war der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, meinte Schmich.

SG Wift II (übermittelt wurden nur die Torschützinnen): Griese (1), Behrend (5), Schultz (7), Westphal (1), Reher (1), Hänfler (1), Looft (2), Möller (8).


SG Wittorf/FTN III – FC Torpedo 7:25 (3:11). Woche um Woche muss Wift III-Trainer Harald Sucura über Niederlagen berichten. Auch gegen Torpedo änderte sich daran nichts, doch findet Sucura trotz der vielen hohen Pleiten immer noch wohlwollende Worte. „Alle haben gekämpft und ihr Bestes gegeben. Aber für diese Liga reicht es eben nicht“, machte er klar. Durch mangelnde Chancenverwertung und leichtfertige Ballverluste lagen die Blau-Weißen bereits zur Pause mit 3:11 im Hintertreffen. „In der zweiten Hälfte haben bei uns auch die Kräfte nachgelassen. Aber in den letzten fünf Minuten haben wir spielerisch gut ausgesehen, da bin ich sehr zufrieden mit“, sagte Sucura, der sich bei Nicole Lietzau und Jessica Meyer aus der eigenen „Vierten“ noch einmal explizit für deren Einsatz bedankte.

SG Wittorf/FTN III: Ibs - Vasel (1), Bromm, Baumann, Langmaack (3), Bach, Rasch, Meyer (1), Lietzau, Dencker (1), Schönhoff (1).

FC Torpedo: Schulz - Böhmfeld (1), M. Delfs, Petersen (3), S. Delfs (8), Ohrt (3), Stoffers (3), K. Uhlemann (3), A. Uhlemann (2), Beucker (2).


SV Tungendorf – Münsterdorfer SV II 18:15 (7:7). Der Beginn der Begegnung war sehr zerfahren. Kein Team konnte sich zudem absetzen, die Führung wechselte ständig. „Beim 5:3 in der 17. Minute spielen wir in doppelter Überzahl und heraus kommt ein 5:5. Da war ich schon sehr unzufrieden“, räumte SVT-Trainer Mario Schlüter ein. Nach dem 7:7-Halbzeitstand aber konnte der Coach seiner Truppe „nur“ noch mangelnde Chancenverwertung vorwerfen. „Ich hatte den Damen klargemacht, dass gegen den Tabellenführer noch etwas drin ist“, verriet Schlüter Details aus der Mannschaftsbesprechung. Mit einem Torhüterwechsel wollte der Trainer neue Impulse setzen, doch erst nach der 48. Minute (12:14) fand der SVT richtig ins Spiel und vernagelte seine Kiste. „Wir sind neun Minuten ohne Gegentor geblieben und haben das Spiel verdient gewonnen. Entsprechend groß war unsere Freude“, sagte Schlüter.

SV Tungendorf: Hornauf, Gallus - Dose (1), Spethmann, Berg (2), Hildebrandt (3), Schwardt (6), Berndt (1), Krebs (3), Riepen (2).

MTV Herzhorn II – HSG WaBo 19:18 (8:8). Für diese Niederlage hatte WaBo-Trainer Roland Knöchel zwar viele Worte, aber keine Erklärung. „Ich kann absolut nicht sagen, warum wir das Ding verloren haben“, betonte er. Mit der Angriffs- und Abwehrleistung seiner Mannschaft war der WaBo-Trainer zufrieden, darin sah er auch nicht den Grund des doppelten Punktverlusts. „Durch die Entscheidungen des Schiedsrichters kam irgendwie kein flüssiges Spiel zu Stande, das war halt etwas ungewohnt und störend“, erklärte Knöchel. Die Gäste hatten insgesamt vier Mal für einen kurzen Moment die Führung in der Hand, aber am Ende den entscheidenden Treffer weniger erzielt.


HSG WaBo: Kanopka, Saggau - M. Henningsen (4), Heisch (4), Harder, Baer, Witten (3), Dallmeyer, Könnecke (1), Lietzau, Knauff (3), Schultz, Griese (2), Schawohl (1).

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