Fussball-Kreisliga : Trainerwechsel bei Rot-Weiß Kiebitzreihe

Die Wege von Sandor Horvath und RWK trennen sich.
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Die Wege von Sandor Horvath und RWK trennen sich.

RWK trennt sich von Horvath und Scheppmann. Nachfolger stehen bereits fest.

shz.de von
18. Mai 2018, 09:45 Uhr

Kiebitzreihe | Aufatmen in Kiebitzreihe. Nach dem 7:2 (5:0)-Heimerfolg im Nachholduell mit Merkur Hademarschen deutet vieles auf ein Happy End für die Kreisliga-Fußballer von Rot-Weiß hin. Teammanager Lennart Jensen weiß: „Das war ein riesengroßer Schritt in Richtung Klassenerhalt.“

Ein weiterer Sieg am letzten Spieltag zuhause gegen den Tabellenzehnten TSV Buchholz (26. Mai, 15 Uhr) würde für RWK den sicheren Ligaverbleib bedeuten. Patzt die Konkurrenz aus Lägerdorf und Wesseln, bliebe selbst eine Niederlage ohne schmerzhafte Folgen.

Trainerduo muss am Saisonende gehen

Konsequenzen hat die Saison, in der Kiebitzreihe den eigenen Ansprüchen nie gerecht wurde, allerdings für das Trainerduo Sandor Horvath und Kai Scheppmann.

Wie Jensen bekanntgab, wird sich der Klub am Saisonende von beiden trennen. Es sei „nicht alles schlecht gewesen“, beteuert der Manager, doch die prekäre sportliche Situation, unter der letztlich auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft gelitten habe, habe zu dieser Entscheidung geführt.

Abstiegskampf statt sicheres Mittelfeld

„Wir waren einfach unzufrieden mit dem Saisonverlauf“, gesteht Jensen, der nach dem Abstieg aus der Verbandsliga zumindest einen Platz in der oberen Tabellenhälfte anvisiert hatte. In diese Zone konnte der zu Saisonbeginn verpflichtete Horvath die „Swans“ aber zu keinem Zeitpunkt führen.

Beste Platzierung: Elfter nach dem 22. Spieltag. Stattdessen versank RWK im Abstiegskampf, wird aus diesem wohl als Sieger „mit einem blauen Auge“ (Jensen) hervorgehen.

Zu wenig für den Manager, der sich trotz des „guten Verhältnisses“, das er zum Noch-Trainerduo pflegt, zu einer Trennung durchrang. „Beide hätten gerne weitergemacht“, sagt Jensen, „doch wir wollen uns in der kommenden Saison neu aufstellen.“

Nachfolger kennen Rot-Weiß bestens

So heißt das neue Trainergespann bei RWK Marko „Elle“ Strauer und Marcel Gülck. Der 40-jährige Strauer trat bis zur Spielzeit 2016/17 noch für die Rot-Weißen gegen den Ball, ehe er seine Karriere beim VfR Horst II (Kreisklasse A) ausklingen ließ.

Nun die Rückkehr als Trainer. Gülck (31) stand beim 7:2 gegen Hademarschen 90 Minuten auf dem Platz, wird laut Jensen in Zukunft „als Spieler aber kürzertreten“.

Beide würden sich „stark mit dem RWK identifizieren“ und hätten bereits ein Konzept vorgelegt, „das passt“, glaubt Jensen daran, dass RWK künftig nicht erneut bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern muss.

Rot-Weiß Kiebitzreihe – SV Merkur Hademarschen 7:2 (5:0)

Rot-Weiß Kiebitzreihe: Brandt (46. J. Reimers) – Jermies, Hildermann, Schulz, Gülck – Hartlieb (65. Magens), Patrik Greve – Böwig, Balfanz (80. Schröder), Pascal Greve – R. Reimers

Tore:  1:0 Balfanz (8.), 2:0 Pascal Greve (12.), 3:0 Reimers (31.), 4:0 Pascal Greve (33.), 5:0 Balfanz (36.), 6:0 Pascal Greve (47.), 6:1 (59.), 6:2 (63.), 7:2 Patrik Greve (81.)

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