Motorsport : Steffi Zorn aus Klein Nordende zur Automobilsportlerin des Jahres gekürt

Steffi Zorn wurde am Abend des Motorsports überraschend aufgerufen.
Steffi Zorn wurde am Abend des Motorsports überraschend aufgerufen.

Auszeichnung kam für die 38-Jährige noch einer Saison voller Pleiten, Pech und Pannen unverhofft.

shz.de von
14. Februar 2018, 07:00 Uhr

Klein Nordende | Als die Einladung zum ADAC-Abend des Motorsports in Büdelsdorf im Briefkasten von Steffi Zorn und Martin Schütte lag, ahnte noch keiner, was da noch auf sie zukommen sollte. Dass Paar aus Klein Nordende freute sich einfach über die Einladung, aber für einen vierten Platz im Rallye Cup, bedingt durch mehrere Ausfälle, hatte es bis dato doch auch noch keine Ehrungen gegeben.

Um so größer war für Zorn die Überraschung, sie zum schleswig-holsteinischen Automobilsportler des Jahres ausgerufen wurde. „Ich, wirklich ich?“, fragte die 38-Jährige ungläubig in die Runde und beim Gang zur Bühne zitterten ihr die Knie doch ein wenig. Es war schon etwas anderes als die Siegerehrung einer Rallye.

Nach einer Saison voller Pleiten, Pech und Pannen, kam diese Auszeichnung für die Klein Nordender überraschend. Doch ein solches Urteil der Jury hat eben auch mit der mehr als 20-jährigen Motorsporterfahrung Zorns zu tun.

Als Kind hatte sie Vater und Mutter bei ihren Rallyeausflügen begleitet und bereit mit 15 Jahren neben ihrem Vater auf dem Beifahrersitz Platz genommen. Kaum volljährig, war auch schon der Führerschein da. Der Platz auf der Fahrerseite im Cockpit ließ nicht lange auf sich warten. 1997 wurde sie bei der bundesweiten Rallye-Sichtung von Rallye Racing und dem Sportfahrer Zweite – und nun Motorsportlerin des Jahres 2017.



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