Fussball-Kreisliga 8 : Showdown um den Titel?

Der Heidgrabener SV um Frank Rackow (rechts) ließ Finn Johannsen und Kickers Halstenbek keine Chance.
Der Heidgrabener SV um Frank Rackow (rechts) ließ Finn Johannsen und Kickers Halstenbek keine Chance.

Heidgrabener SV kann nach Ausrutscher des TuS Hemdingen-Bilsen aus eigener Kraft Meister werden. Direktes Duell am letzten Spieltag.

shz.de von
08. Mai 2018, 11:55 Uhr

Kickers Halstenbek – Heidgrabener SV 0:6 (0:2)

Der 6:0-Kantersieg bei den Kickers aus Halstenbek war eine so klare Angelegenheit, dass es weiterer Worte zu diesem Sieg nicht bedarf. Interessanter ist der Blick auf die Kreisliga-Tabelle. Was vor Wochen und Monaten noch als völlig unwahrscheinlich galt, ist nun, drei Spieltage vor Saisonschluss, Realität geworden.

 15 Punkte Vorsprung hatte Tabellenführer TuS Hemdingen-Bilsen noch im Winter; der Aufstieg schien nur Formsache zu sein. Heute jedoch ist der komfortable Vorsprung auf ganze zwei Zähler geschrumpft – und am letzten Spieltag trifft der Heidgrabener SV auf eben diese Hemdinger Mannschaft. Man kann es auch anders ausdrücken: Gewinnt der Heidgrabener SV seine letzten drei Spiele, wird das Team von Ove Hinrichsen noch Meister.

TuS Hemdingen-Bilsen – SC Egenbüttel II 3:3 (2:0)

Die Verzweiflung stand Patrick Kinastowski ins Gesicht geschrieben: „Das ist einfach nur bitter, wie es momentan läuft – beziehungsweise eben nicht läuft“, haderte der TuS-Coach nach dem 3:3-Remis. Einmal mehr fehlten dem TuS Hemdingen-Bilsen gleichermaßen die kreativen Ideen im Spiel wie das Quäntchen Glück vor dem gegnerischen Tor.

TSV Sparrieshoop – SV Hörnerkirchen 2:1 (1:1)

Der TSV Sparrieshoop geht auch gegen den SV Hörnerkirchen als Sieger vom Platz, gewinnt das siebte Spiel in Folge und festigt damit den dritten Tabellenplatz. „Ein schmutziger Sieg in Unterzahl. Meine Jungs haben den totalen Willen zum Sieg gezeigt“, freute sich TSV-Coach Jörn Boelter diesmal nicht nur über das Ergebnis.

Selbst durch die Ampelkarte gegen Osman Acar ließen sich seine Spieler nicht entmutigen, legten in Unterzahl noch einmal nach und kamen zum späten Siegtreffer durch Olcay Aydin.

Holsatia/EMTV II – Gencler Birligi 1:1 (0:0)

Das Elmshorner Stadtderby zwischen Holsatia/EMTV II und Gencler Birligi endete versöhnlich mit einem 1:1-Unentschieden. „Wir haben viel zu einfältig, zu pomadig gespielt“, ärgerte sich Holsatia II-Coach Nils Hammermann und zollte dem Stadtrivalen Respekt: „Nach einem Platzverweis gegen Gencler haben wir die komplette zweite Halbzeit in Überzahl gespielt.

Gencler hat es gut gemacht – und sich den Punkt redlich verdient“. Noch mehr verdient die Leistung des türkischen Klubs Anerkennung wenn man bedenkt, dass Trainer Feyyaz Kilic personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte und mit Caner Yörük unter anderem einen Altherrenspieler ins Tor stellte.
 

Glashütter SV II – Seestermüher Marsch 4:7 (2:3)

Die Glashütter Führung (3.) glich Jan-Ole Themm im direkten Gegenzug aus, auch auf das 2:1 des Gastgebers (18.) wusste der Seestermüher prompt zu antworten (20.). So ging es bis zum 4:4 hin und her – ehe Hendrik Mühlenkamp das Zepter in die Hand nahm und mit drei weiteren Toren in nur neun Minuten den Sack zumachte (66./68./75.).

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