Fussball-Landesliga Hammonia : FC Elmshorn auf Kurs Wiedergutmachung

Der frühere Tornescher Jannick Prien will seine Schnelligkeit auch heute gegen seinen Ex-Klub ausspielen.
Der frühere Tornescher Jannick Prien will seine Schnelligkeit auch heute gegen seinen Ex-Klub ausspielen.

Letztes Saison-Heimspiel gegen Union Tornesch. Wie hat der FCE die 1:13-Blamage gegen HEBC weggesteckt?

shz.de von
11. Mai 2018, 10:00 Uhr

Elmshorn | Platz fünf als Motivationsfaktor? Es gibt sicher bessere, auch wenn diese Tabellenposition beim FC Elmshorn als Saisonziel ausgerufen ist. Mehr noch sollte vor dem Landesliga-Kreisderby gegen den FC Union Tornesch am Freitagabend (19.30 Uhr, Wilhelmstraße) Motivation sein, die 1:13 (!)-Blamage bei Liga-Primus HEBC auszuwetzen.

„Es ist das letzte Heimspiel und ein Derby: Da werden wir uns anders präsentieren“, verspricht FCE-Trainer Dennis Usadel

Zeit genug, um darüber nachzudenken, hatten die Fußballer in Grün. Das eigentliche übliche Auslaufen am Montag hatte Usadel kurzerhand gecancelt. Erst am Mittwochabend gab es eine lockere Trainingseinheit.

Mit dabei war auch wieder Fabian Werning, der die Schlussphase in Eimsbüttel mit sieben Gegentoren in 20 Minuten angeschlagen ausgewechselt von der Bank aus erlebte.

Tempodribbler Prien und Torjäger Bannow

Einer, der die Top 5 ausdrücklich auch als persönliches Ziel ausgerufen hat, ist Jannick Prien. Der Ex-Tornescher hatte bereits beim 5:2 im Hinspiel gegen seinen ehemaligen Verein getroffen. Zuletzt war der 24 Jahre alte BWL-Student zusammen mit Thore Bannow im Elmshorner Sturm gesetzt. Bannow mehr im Zentrum, Prien eher als derjenige, der dank seiner Schnelligkeit auch über die Außen kommt.

„Er ist einer, der immer was versuchen will und wo dann immer auch etwas passiert“, lobt Usadel das Überraschungsmoment, das Prien ins Elmshorner Spiel bringt. Auch der Zug zum Tor passt. Einzige Kritik: „Ab und zu ist er noch etwas unschlüssig mit dem Abschluss“, so der Übungsleiter. Doch dafür ergänzt sich Prien mit Bannow als Vollstrecker ganz gut.

Kader bleibt größtenteils zusammen

Während diese beiden mit Ausnahme des vergangenen Totalausfalls an der Tornquiststraße ihr Leistungsvermögen abrufen und zu den Kandidaten gehören, die Usadel und Team-Manager Rainer Klaar halten wollen, läuft Wojciech Krauze seiner Form hinterher. Sein Abgang in Richtung VfL Pinneberg (Oberliga) ist beschlossene Sache. Zu anderen Personalien äußerte sich Klaar zuletzt nicht abschließend. Usadel sagte, dass 85 Prozent des Kaders beisammen bleibe.

Heute Abend wird wahrscheinlich nur Stefan Weckwert wegen einer Fußverletzung fehlen. Till Mosler, zweiter ehemaliger Tornescher im FCE-Dress, kommt arbeitsbedingt später und ist daher nur für die zweite Halbzeit eine Alternative.

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