Schwimmen-Landesmeisterschaften Lange Strecken : Elmshorner fischen 24 Goldmedaillen aus der Traglufthalle

Lea Boy (18) fügte ihrer umfangreichen Titelsammlung drei weitere Goldmedaillen hinzu.
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Lea Boy (18) fügte ihrer umfangreichen Titelsammlung drei weitere Goldmedaillen hinzu.

Lea Boy beschenkte sich kurz vor ihrem 18. Geburtstag mit dreimal Gold. Auch Arti Krasniqi triumphiert dreifach.

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24. Januar 2018, 12:15 Uhr

Elmshorn | Drei Tage vor ihrem 18. Geburtstag hatte Lea Boy schon mal für Geschenke gesorgt: Drei Titel bei den Landesmeisterschaften Lange Strecken. Die Elmshornerin triumphierte in der heimischen Traglufthalle ebenso über 400 Meter Lagen sowie 800 und 1500 Meter Freistil wie der in Hamburg trainierende, aber auch für das Swim-Team Stadtwerke Elmshorn startende Arti Krasniqi.

Dabei mussten beide nicht ihre absoluten Bestleistungen abrufen. Gerade auf den langen Freistilstrecken war ihr Vorsprung auch so riesig. Über 1500 Meter lag Boy (16:54,20 Minuten) knapp 80 Sekunden vor der Zweitplatzierten Elea Linka (SG Stormarn Barsbüttel). Auf Rang drei folgte Miriam Fraß vom STE.

Miriam Fraß (links) und Lara Günther bei der schnellen Analyse nach dem Anschlag.
Foto: Michael Bunk
Miriam Fraß (links) und Lara Günther bei der schnellen Analyse nach dem Anschlag.
 

Beim Blick in die Jahrgangswertungen gab es 18 weitere Goldmedaillen für die Mädchen und Jungen des STE. Dreifach erfolgreich waren Miriam Fraß (Jahrgang 2002), Christian Derdak (Jg. 2004) und Nele Prätorius (Jg. 2006). Die Bilanz von Cheftrainer Jörg Freyher fiel dennoch ein wenig zwiegespalten aus. „Mit den Platzierungen bin ich zufrieden, aber nicht mit allen Zeiten“, sagte er.

Eine mögliche Erklärung dafür ist der Termin. Fanden die Langstreckenmeisterschaften zuletzt immer Anfang Dezember statt, rutschten sie nun erstmals in den Januar. Nach der Weihnachtspause war die Vorbereitungsphase relativ kurz.

„Es ist deshalb schwer einzuschätzen“, sagte Freyher, der natürlich weiß, dass die Traglufthalle nicht als schnelles Wasser bekannt ist. Es gab mit Christian Derdak oder Erik Thoms (Jg. 2002) über 400 Meter Lagen natürlich auch positive Beispiele, aber der Cheftrainer mahnte: „Andere müssen wach werden und härter trainieren.“

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