Jugend trainiert für Olympia : EBS-Schwimmer fahren nach Berlin

Die Elsa-Brändström-Schule war mit drei Mannschaften in Lübeck am Start, erstmals kamen zwei Teams weiter.
Die Elsa-Brändström-Schule war mit drei Mannschaften in Lübeck am Start, erstmals kamen zwei Teams weiter.

Mädchen und Jungen des Gymnasiums vom Krückaupark schaffen den Einzug in das Bundesfinale. Beachvolleyballer vom Winde verweht

shz.de von
21. Juni 2018, 11:30 Uhr

Elmshorn | In der jüngeren und älteren Vergangenheit hat die Elmshorner Elsa-Brändström-Schule immer wieder mal Schwimm-Mannschaften zum Bundesfinale im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia gebracht.

In diesem Jahr werden es zwei Teams sein, die nach Berlin fahren.

„Das gab es so lange ich zurück denken kann nicht“, sagte Sportlehrerin Urte Jacobs. Die Mädchen der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2003-2006) und die gleichaltrigen Jungs setzten sich beim Landesentscheid in Lübeck jeweils an die Spitze des Feldes.

Die Mädchen W IV (Jg. 2005-2008) schwammen auf Rang fünf. Auch in dieser Generation war Elmshorn bei den Jungs vertreten – von der Bismarckschule; sie belegten Rang sieben.

„Wir profitieren von der hervorragenden Nachwuchsarbeit des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn und haben das Glück, eine hohe Konzentration an Vereinsschwimmern an der EBS zu haben“, sagte Jacobs.

Den W-III-Mädchen gelang ein glatter Start-Ziel-Sieg mit am Ende 22 Sekunden Vorsprung auf die FNS Flensburg. Sie steigerten sich im Vergleich zum Vorkampf um zehn Sekunden. Dabei fehlte in Karla Dieckmann sogar eine Leistungsträgerin aufgrund einer außerschulischen Französischprüfung.

Die Jungs machten es beim Griff zur Fahrkarte in die Hauptstadt spannender.

 Sie setzten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen erst ganz zum Schluss gegen das Gymnasium Harksheide aus Norderstedt durch. Das Bundesfinale findet Ende September statt. Mit entscheidend war die Steigerung um zehn Sekunden im Vergleich zum Vorkampf.

Auf die Teilnahme daran hatten die Mädchen der W IV nicht spekuliert. Sie verbesserten sich aber im Vergleich zur Bezirksebene von Rang acht auf Platz fünf. „Optimal“, sagte Jacobs, „mehr war nicht drin.“

Die Beachvolleyballer der Bismarckschule waren etwas enttäuscht von ihrer Leistung am Strand.
Michael Bunk

Die Beachvolleyballer der Bismarckschule waren etwas enttäuscht von ihrer Leistung am Strand.

 

Beachvolleyball vom Winde verweht

Die hiesigen Schulen waren beim Landesfinale Beachvolleyball im Pech. Die Mannschaft der Elmshorner Bismarckschule belegte am Strand bei Kiel den dritten Platz unter fünf Teilnehmern.

Im sogenannten Beach-Masters rangierte das Duo des Gymnasiums – Flemming Mohr und Finn Schwarz – auf Rang sieben hinter der Gottfried-Semper-Schule aus Barmstedt. Bei den Mädchen belegte ein Paar der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule Elmshorn Platz fünf.

Unglückliche Bedingungen

Sabrina Wüstneck, Sportlehrerin der Bismarckschule sprach wegen des Windes von unglücklichen Bedingungen. „Sie haben das Spiel etwas zum Glücksspiel gemacht“, sagte sie.

Da die Bismarckschüler überwiegend in der Halle spielen, hätten sie sich stark umstellen müssen. Das fiel nicht leicht. „So konnten sie ihre Stärken zum Teil nicht richtig ausspielen“, sagte Wüstneck. Das Landesfinale JtfO, bestehend aus je einem Jungen-, einem Mädchen- und einem Mixedduo, gewann wie im Vorjahr die Jungmannschule aus Eckernförde.

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