Trotz Schulterverletzung : Bronze für Alisa Rohlfing

Alisa Rohlfing schleuderte ihren Diskus zu Bronze.
Alisa Rohlfing schleuderte ihren Diskus zu Bronze.

Die Werferin aus Heidgraben zeigt sich bei den U18-Nordmeisterschaften in Top-Form. Rang drei auch für Anika Nießen aus Halstenbek.

shz.de von
14. Juli 2018, 08:00 Uhr

Horst/Halstenbek | Die Flugkurve stimmte für die Leichtathletin Alisa Rohlfing bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg: Die Heidgrabenerin reiste direkt von ihrem Urlaub an der Ostsee zur Jahnkampfbahn in Hamburg an und sicherte sich im Kugelstoßen der U18 den vierten und im Diskuswurf den dritten Platz.

Ihren Wettbewerbsauftakt hatte die Sportlerin des MTV Horst mit der drei Kilogramm schweren Kugel: Ihr gelangen vier Versuche, die allesamt über zwölf Meter waren. Mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 12,65 Metern verfehlte sie nur um fünf Zentimeter Bronze.

Mit dem Diskus zur Bronzemedaille

Beim Diskuswurf gelang Rohlfing sogar ein noch besserer Wettkampf: Sie schleuderte ihr Wurfgerät beim ersten Versuch auf 39,07 Meter und legte so gut vor, dass sie den Vorkampf mit 39,76 Meter als Erste beendete.

Bei den drei folgenden Versuchen des Endkampfs überholten sie nur eine Sportlerin aus Niedersachsen mit 39,85 Meter und die Norddeutsche Meisterin Lara Sophie Glasow aus dem Verband Berlin-Brandenburg mit 41,73 Meter.

Da die 17-Jährige auch in dieser Disziplin nur knapp an ihrer Bestleistung vorbeischrammte und zugleich noch leicht an der Schulter lädiert an den Start gegangen war, zeigte sie sich mit ihren Resultaten hochzufrieden.

Bis zu den Deutschen Meisterschaften der U18 in Rostock Ende des Monats wird sie Urlaub und Training beim Post SV Eutin miteinander kombinieren.

Anika Nießen unterbietet DM-Norm gleich mehrfach

Ebenso erfolgreich war Anika Nießen von der Halstenbeker TS in der gleichen Altersklasse. Sie ließ im Vor- und Zwischenlauf keine Zweifel daran, dass sie in das 100-Meter-Finale einziehen wollte. Erst siegte sie mit 12,25 Sekunden, dann war sie als Zwischenlauf-Zweite mit 12,33 Sekunden einen Hauch langsamer.

Im Finale landete Nießen hinter zwei Läuferinnen aus Niedersachsen auf Rang drei. Dort beschleunigte sie noch einmal auf 12,28 Sekunden. So blieb Nießen in allen Läufen unter der Norm (12,50 sec) für Rostock.

Im Weitsprung stieg die Schülerin des Halstenbeker Wolfgang-Borchert-Gymnasiums mit 5,62 Metern in den Wettkampf ein. Im dritten Versuch flog sie auf 5,60 Meter, beim vierten Sprung maßen die Wettkampfrichter erneut 5,62 Meter. Das reichte für Rang fünf.

Ehemaliger Athlet der LG Wedel-Pinneberg siegt

Für den ehemaligen Sportler der LG Wedel-Pinneberg, Ralf Mordhorst, waren die Norddeutschen Meisterschaften ein Beleg, dass er auch bei den Aktiven noch immer sehr gut mithalten kann. Für den LC Lübeck siegte der 44-Jährige im Diskuswurf und Kugelstoßen.

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